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Praxissemester in der Kanzlei

von Christine Müller
Christine Müller

Ich berichte euch meine Eindrücke, die ich während des Praktikums in einer Patentanwaltskanzlei gesammelt habe.

Hallo Ihr Lieben,
ich bin die Christine Müller und studiere im 6. Semester Patentingenieurwesen an der Hochschule Amberg- Weiden am Standort Amberg. Im diesjährigen Sommersemester 2013 steht ein studienbegleitendes Praktikum mit dem Umfang von 20 Wochen an. Wie ihr vielleicht schon im Podcast „Studierende im Praxissemester“ mit mir gesehen habt absolviere ich derzeit das Praxissemester in der Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Meissner Bolte und Partner GbR in Nürnberg.

Mittlerweile habe ich die Hälfte meines Praktikums geschafft und möchte euch nun einen Einblick in die Arbeit eines Patentingenieurs in einer Patentanwaltskanzlei geben:

Anders als in der Industrie unterstützt ein Patentingenieur in einer Kanzlei den Patentanwalt auf Sachbearbeiterebene. Deshalb ist ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit die Recherchearbeit und diesbezüglich habe ich bereits einige Recherchen u.a. zu Erfindungsmeldungen, Einsprüchen und Rechtsbeständigkeitsgutachen durchgeführt. Hierbei komme ich immer mit den verschiedensten Technikgebieten in Berührung, was letztendlich sehr interessant ist. Themenfelder sind z.B. Transportsysteme für LKWs, Mikrowellen, Kochvorrichtungen, Kraftfahrzeugen uvm.

Bei einer Recherche ermittelt man den Stand der Technik zu einem bestimmten Technikgebiet. Dies ist enorm wichtig, denn je nach Rechercheergebnis wird die weitere Vorgehensweise mit dem Mandanten abgestimmt. Es stellt sich daher die Frage, ob man ggf. eine Patentanmeldung ausarbeitet, Einspruch gegen ein Patent Dritter einlegt oder ob der Mandant mit seinem Produkt Patente Dritter verletzt.

Des Weiteren durfte ich u.a. auch bei Rechtsbeständigkeitsgutachen, Merkmalsanalysen und Einsprüchen mitwirken.

Mein Fazit nach 10 Wochen

Die Arbeit in einer Kanzlei ist sehr abwechslungsreich, man lernt unwahrscheinlich viel und bekommt Einblicke in die Arbeit eines Patentanwalts. Ich bin sehr gespannt was mich in der zweiten Hälfte meines Praktikums erwartet und freue mich auf neue Erfahrungen.

PS: Mit Patentingenieurwesen studiert man wirklich etwas einzigartiges, da es diesen Studiengang nur 1x in ganz Deutschland gibt. Patentingenieure sind gefragte Experten.

Viele Grüße Christine Müller

 

Weiterführende Links:

Den im Rahmen des HAW Podcast produzierten Videobeitrag könnt Ihr Euch auf der Webseite der HAW ansehen. Zum Videobeitrag 

Hallo Ihr Lieben,
ich bin die Christine Müller und studiere im 6. Semester Patentingenieurwesen an der Hochschule Amberg- Weiden am Standort Amberg. Im diesjährigen Sommersemester 2013 steht ein studienbegleitendes Praktikum mit dem Umfang von 20 Wochen an. Wie ihr vielleicht schon im Podcast „Studierende im Praxissemester“ mit mir gesehen habt absolviere ich derzeit das Praxissemester in der Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Meissner Bolte und Partner GbR in Nürnberg.

Mittlerweile habe ich die Hälfte meines Praktikums geschafft und möchte euch nun einen Einblick in die Arbeit eines Patentingenieurs in einer Patentanwaltskanzlei geben:

Anders als in der Industrie unterstützt ein Patentingenieur in einer Kanzlei den Patentanwalt auf Sachbearbeiterebene. Deshalb ist ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit die Recherchearbeit und diesbezüglich habe ich bereits einige Recherchen u.a. zu Erfindungsmeldungen, Einsprüchen und Rechtsbeständigkeitsgutachen durchgeführt. Hierbei komme ich immer mit den verschiedensten Technikgebieten in Berührung, was letztendlich sehr interessant ist. Themenfelder sind z.B. Transportsysteme für LKWs, Mikrowellen, Kochvorrichtungen, Kraftfahrzeugen uvm.

Bei einer Recherche ermittelt man den Stand der Technik zu einem bestimmten Technikgebiet. Dies ist enorm wichtig, denn je nach Rechercheergebnis wird die weitere Vorgehensweise mit dem Mandanten abgestimmt. Es stellt sich daher die Frage, ob man ggf. eine Patentanmeldung ausarbeitet, Einspruch gegen ein Patent Dritter einlegt oder ob der Mandant mit seinem Produkt Patente Dritter verletzt.

Des Weiteren durfte ich u.a. auch bei Rechtsbeständigkeitsgutachen, Merkmalsanalysen und Einsprüchen mitwirken.

Mein Fazit nach 10 Wochen

Die Arbeit in einer Kanzlei ist sehr abwechslungsreich, man lernt unwahrscheinlich viel und bekommt Einblicke in die Arbeit eines Patentanwalts. Ich bin sehr gespannt was mich in der zweiten Hälfte meines Praktikums erwartet und freue mich auf neue Erfahrungen.

PS: Mit Patentingenieurwesen studiert man wirklich etwas einzigartiges, da es diesen Studiengang nur 1x in ganz Deutschland gibt. Patentingenieure sind gefragte Experten.

Viele Grüße Christine Müller

 

Weiterführende Links:

Den im Rahmen des HAW Podcast produzierten Videobeitrag könnt Ihr Euch auf der Webseite der HAW ansehen. Zum Videobeitrag 


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About PI-Studis

Der PI-Studis Blog ist eine Initiative von Studierenden des Studiengangs Patentingenieurwesen an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.


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