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Innovation - Triebfeder der Automobilbranche in Deutschland

von Martin Engert
Martin Engert

Der stets wachsende Wettbewerb zwingt Automobilproduzenten zunehmend zu intensiven Kooperationen mit ihren Zulieferern - Innovationen nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein.

Innovation – ein häufig verwendeter Begriff, beschreibt die erfolgreiche Anwendung von  neuen Ideen in Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren. Aber aus welchem Grund kann Innovation als die Triebfeder der Automobilbranche bezeichnet werden?

Dies liegt an der starken Konkurrenzsituation in Deutschland, aber auch weltweit. So müssen sich die sogenannten OEMs („Original Equipment Manufacturers“), also die Automobilproduzenten, durch Qualität und technischen, wie wirtschaftlichen Fortschritt ihrer Fahrzeuge abheben. Somit ist Innovation einer der wichtigsten Faktoren für den Unternehmenserfolg der OEMs.
Unterstrichen wird dies von einer Studie der ZEW, welche besagt, dass dieses Jahr mit Innovationsaufwendungen im deutschen Automobilbau mit einer Rekordhöhe von 38,40 Milliarden Euro zu rechnen ist.

Bedingt durch den steten Fortschritt müssen sich die OEMs auf gewisse Felder dieser Branche spezialisieren, da auch das immer breiter werdende Spektrum an Technologien und Technik dies erfordert.

Bedeutung der Zulieferindustrie

Somit gewinnt die Zulieferindustrie eine immer entscheidendere Rolle bei der Entwicklung neuer Konzepte und der innovativen Umsetzung. Dies kann jedoch nur in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den OEMs selbst geschehen, da deren Nachfrage das Angebot der Zulieferer bestimmt.

Referent Dr. Christian Hahner zu Gast

Mit dem Referenten Dr. Christian Hahner,  Leiter Intellectual Property der Daimler AG, hatte Studiengangsleiter Prof. Dr. Tiefel den Studierenden des Studienganges Patentingenieurwesen einen ausgewiesenen Experten dieser Branche geladen. In einem knapp zweistündigen Vortrag ging Herr Dr. Hahner zunächst auf die Problem- und Entscheidungsfelder der OEMs ein, welche größtenteils darin begründet liegen, dass es bis zur Marktreife eines Premium-KFZ etwa sieben Jahre dauert und die Forschung und Entwicklung also zukünftige Kundenwünsche und Trends frühzeitig identifizieren und erfolgreich umsetzen muss. Am Beispiel der Antriebstechniken, welche nach wie vor eine Kernkompetenz der Hersteller darstellt, wurde dies besonders deutlich, da gerade hier die Vielfalt an Lösungen und Potenzial groß, aber auch sehr divers ist: Verbrennungsmotor, Elektromotor, Hybrid-Antrieb und die Brennstoffzelle sind allesamt unterschiedliche Technologien, welche jeweils eine enorme Spezialisierung der Unternehmen erfordern.

Es ist dadurch notwendig, sich in anderen  Bereichen einen kompetenten Partner ins Boot zu holen und gemeinsam mit diesem die Innovation voran zu treiben. Daimler, bekannt für seine innovativen und verlässlichen Fahrerassistenzsysteme, wie Nachtsicht, Totwinkelerkennung und automatische Bremssysteme ist in diesem Bereich auch auf starke Zulieferer angewiesen. Gemeinsam forscht und entwickelt man Systeme, die es dem Fahrer erleichtern, sich zu orientieren und gleichzeitig Personenschäden zu vermeiden.

Mit diesem Wissen ausgestattet, konnten sich die Studenten in zwei Gruppen beweisen und in einem Workshop eine fiktive Verhandlung zwischen einem Zulieferbetrieb und einem OEM simulieren. Doch mehr dazu in Kürze!

Innovation – ein häufig verwendeter Begriff, beschreibt die erfolgreiche Anwendung von  neuen Ideen in Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren. Aber aus welchem Grund kann Innovation als die Triebfeder der Automobilbranche bezeichnet werden?

Dies liegt an der starken Konkurrenzsituation in Deutschland, aber auch weltweit. So müssen sich die sogenannten OEMs („Original Equipment Manufacturers“), also die Automobilproduzenten, durch Qualität und technischen, wie wirtschaftlichen Fortschritt ihrer Fahrzeuge abheben. Somit ist Innovation einer der wichtigsten Faktoren für den Unternehmenserfolg der OEMs.
Unterstrichen wird dies von einer Studie der ZEW, welche besagt, dass dieses Jahr mit Innovationsaufwendungen im deutschen Automobilbau mit einer Rekordhöhe von 38,40 Milliarden Euro zu rechnen ist.

Bedingt durch den steten Fortschritt müssen sich die OEMs auf gewisse Felder dieser Branche spezialisieren, da auch das immer breiter werdende Spektrum an Technologien und Technik dies erfordert.

Bedeutung der Zulieferindustrie

Somit gewinnt die Zulieferindustrie eine immer entscheidendere Rolle bei der Entwicklung neuer Konzepte und der innovativen Umsetzung. Dies kann jedoch nur in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den OEMs selbst geschehen, da deren Nachfrage das Angebot der Zulieferer bestimmt.

Referent Dr. Christian Hahner zu Gast

Mit dem Referenten Dr. Christian Hahner,  Leiter Intellectual Property der Daimler AG, hatte Studiengangsleiter Prof. Dr. Tiefel den Studierenden des Studienganges Patentingenieurwesen einen ausgewiesenen Experten dieser Branche geladen. In einem knapp zweistündigen Vortrag ging Herr Dr. Hahner zunächst auf die Problem- und Entscheidungsfelder der OEMs ein, welche größtenteils darin begründet liegen, dass es bis zur Marktreife eines Premium-KFZ etwa sieben Jahre dauert und die Forschung und Entwicklung also zukünftige Kundenwünsche und Trends frühzeitig identifizieren und erfolgreich umsetzen muss. Am Beispiel der Antriebstechniken, welche nach wie vor eine Kernkompetenz der Hersteller darstellt, wurde dies besonders deutlich, da gerade hier die Vielfalt an Lösungen und Potenzial groß, aber auch sehr divers ist: Verbrennungsmotor, Elektromotor, Hybrid-Antrieb und die Brennstoffzelle sind allesamt unterschiedliche Technologien, welche jeweils eine enorme Spezialisierung der Unternehmen erfordern.

Es ist dadurch notwendig, sich in anderen  Bereichen einen kompetenten Partner ins Boot zu holen und gemeinsam mit diesem die Innovation voran zu treiben. Daimler, bekannt für seine innovativen und verlässlichen Fahrerassistenzsysteme, wie Nachtsicht, Totwinkelerkennung und automatische Bremssysteme ist in diesem Bereich auch auf starke Zulieferer angewiesen. Gemeinsam forscht und entwickelt man Systeme, die es dem Fahrer erleichtern, sich zu orientieren und gleichzeitig Personenschäden zu vermeiden.

Mit diesem Wissen ausgestattet, konnten sich die Studenten in zwei Gruppen beweisen und in einem Workshop eine fiktive Verhandlung zwischen einem Zulieferbetrieb und einem OEM simulieren. Doch mehr dazu in Kürze!


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Der PI-Studis Blog ist eine Initiative von Studierenden des Studiengangs Patentingenieurwesen an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.


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