PI-Studis Blog http://www.pi-studis.de/ Patente, Innovationen Studium und mehr de_DE PI-Studis Blog Mon, 17 Dec 2018 01:18:44 +0100 Mon, 17 Dec 2018 01:18:44 +0100 TYPO3 news-4498 Thu, 29 Mar 2018 13:30:55 +0200 Einfach nur Musik abspielen war Gestern - Smarte Lautsprecher http://www.pi-studis.de/news/201803294498-einfach-nur-musik-abspielen-war-gestern-smarte-lautsprecher/ Smart Home Technologien sind gefragter denn je und dies hat einen guten Grund. Viele möchte ihr Zuhause aufrüsten und so viele Geräte wie möglich einfach und bequem dirigieren können. Egal ob vom Sofa aus das Licht gedimmt werden soll, oder ob man in der Mittagspause die Waschmaschine via Smartphone einschalten möchte. Es geht immer darum, sich mehr Freizeit zu verschaffen und diese so effizient wie möglich zu nutzen. Bisher musste man dafür jedoch immer zu seinem Handy oder Tablet greifen, um dem jeweiligen Gerät mithilfe einer App klarmachen zu können, was es zu tun hat. Genau hier liegt die Problematik: Da man buchstäblich "Alle Hände voll zu tun hat", oder das Smartphone sich gerade nicht in Reichweite befindet, wurden Smarte Lautsprecher mit Sprachsteuerung entwickelt. Sie können nahezu überall unauffällig platziert werden und fügen sich nahtlos in das eigene Wohnzimmer ein. Die Inbetriebnahme ist für jeden Leihen schnell und einfach möglich, da die Geräte meist nur einen WLAN Zugang und eine Steckdose benötigen. Die meisten Elektrogroßgeräte der neuesten Generation lassen sich im Handumdrehen mit den Lautsprechern verbinden und tun dies oft schon selbstständig. Das ist jedoch nicht das Aus für alle vorhandenen Gerätschaften; viele Hersteller bieten Funkschalter an, mit deren Hilfe sich die vorhandene Ausstattung vernetzten lässt.

Was können die Smarten Lautsprecher eigentlich?
In Verbindung mit der richtigen Hardware sind sie, egal ob Amazon Echo, Google Home oder der Apple HomePod (US Release 9.2.2018), in der Lage, dieselben Aufgaben zu erfüllen. Alle drei können die Raumtemperatur steuern, das Licht ein- und ausschalten oder die Lieblingsserie via Streaming Dienst auf dem Fernseher abspielen lassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im ersten Moment kommt man sich vielleicht noch etwas lächerlich vor, wenn man alleine Zuhause ist und in den Raum hinein fragt wie das Wetter wird oder wie der Punktestand bei einem Fußballspiel ist, da die Antworten zudem noch etwas abgehackt und künstlich anmuten. Hier besteht noch Entwicklungsbedarf, bis die Maschinen nicht mehr vom Menschen als solche erkannt werden. Die Sprachassistenten können sich jedoch auch in der Küche nützlich machen. Zwar schneiden sie einem nicht die Zwiebeln, wenn man sie darum bittet, jedoch können sie einem blitzschnell Mengenangaben umrechnen oder sogar das Rezept vorlesen, was einem das Blättern mit teigverklebten Fingern im Kochbuch erspart.

Es wären jedoch keine Smart Speakers wenn sie keine Musik abspielen würden. Per Sprachbefehl können Playlists erstellt oder geändert werden. Hier unterscheiden sich die drei in der Hard- und der Software. Jeder Hersteller bietet andere Musikstreamingdienste an und jeder Lautsprecher verfügt über eine andere Klangerzeugung. Der HomePod erkennt aktiv seine Umgebung und passt die Lautsprecher an, um die ideale Akustik für seinen momentanen Standort zu generieren. Verwendet man mehrere Smarte Lautsprecher und verteilt diese in der Wohnung, ermöglicht dies eine gleichmäßige Beschallung aller Räume, falls gewünscht auch mit unterschiedlichen Musikstücken. Für das perfekte Heimkinoerlebnis müssen nur ein paar Lautsprecher im Raum verteilt und mit dem TV-Gerät gekoppelt werden. Da eine gute Spracherkennung für die Sprachassistenten von existentieller Bedeutung ist, verfügen sie über bis zu 7 Mikrofone, um den Benutzer selbst bei lauter Musik noch gut zu verstehen. All diese Funktionen und die ausgeklügelte Technik in den Smart Speakers beruht auf intensiver Forschung und Entwicklung der einzelnen Unternehmen.

Diese Neuerungen gilt es zu schützen, damit sie nicht von der Konkurrenz kopiert werden und dies geschieht am besten mit Patenten. Da ein Patent alleine für solch komplexe Geräte oft nicht genügt, werden sie von einer Vielzahl an Schutzrechten umhüllt. Gerade in der doch sehr schnelllebigen Technikbranche spielen Patente eine große Rolle. Um nicht von einem Mitbewerber überrollt zu werden, muss man für sein Unternehmen schon frühzeitig Patente generieren. Selbst oder gerade bei Global Playern wie Google, Amazon oder Apple hat dies einen hohen Stellenwert. Wir können nur gespannt in die Zukunft blicken, welche Geräte noch entwickelt werden, die unser Zuhause so komfortabel wie möglich machen sollen. Eines ist sicher und zwar, dass die sprachgesteuerten Assistenten in Form von Lautsprechern erst der Anfang sind.

Wie denkt ihr darüber? Sind sie wirklich so hilfreich?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Weiterführende Links zu den Patenten der Marktführer:

Quellenangaben:

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Technologie von morgen Patentwesen
news-4216 Wed, 14 Feb 2018 14:20:00 +0100 Von Amberg nach Cambridge http://www.pi-studis.de/news/201802144216-von-amberg-nach-cambridge/ Vor drei Jahren war ich selbst noch für den PI-Studis Blog zuständig; heute wurde ich gefragt, ob ich noch einmal einen Artikel dafür schreiben möchte. Mit diesem kurzen Beitrag möchte ich über den eher ungewöhnlichen Weg eines PI-Absolventen berichten: den akademischen Weg von Amberg nach Cambridge. Nach meinem PI-Bachelor bin ich im April 2015 an die Uni Stuttgart in den M. Sc. Studiengang “Technologiemanagement” gewechselt. Der Kontrast zu Amberg war stark und es dauerte eine Zeitlang bis ich mich an 500-Mann Hörsäle gewöhnt hatte. Insgesamt war ich mit dem Studiengang sehr zufrieden, vor allem die vielen Wahlmöglichkeiten haben mir zugesagt. Ein Jahr lang war ich als Werkstudent (Fraunhofer IAO und Daimler Technology Management, IP und Innovation) und 6 Monate als Masterand (wieder Daimler) tätig. Es gäbe viel mehr über die tollen Erfahrungen in Stuttgart zu berichten, aber der Fokus dieses Beitrags soll auf meiner nächsten Uni-Etappe liegen.

Während meines Studiums in Stuttgart hatte ich mich auf eine Online-Stellenausschreibung der University of Cambridge für eine dreijährige Promotion mit dem Titel “Open IP strategies for emerging technologies” beworben. Ich wusste nicht ob ich überhaupt eine Rückmeldung bekomme, da die Uni Cambridge regelmäßig Top-Plätze in Uni-Rankings belegt (aktuell Platz 2 laut Times Higher Education Ranking 2018). Zudem habe ich weder in „Oxbridge“ noch in der „Ivy League“ studiert. Wie sich aber später herausstellte, war der Studiengang PI einer meiner Joker, da alle anderen Bewerber zwar Interesse, aber nur wenig Erfahrungen im Patentbereich vorweisen konnten. Daneben haben mein soziales Engagement und ja, dieser Blog, meinen jetzigen Supervisor überzeugt. Der notwendige Englischtest und die separate Bewerbung auf Stipendien waren kräftezehrend, da alles parallel zu meiner Masterarbeit bei Daimler und einer letzten Studienarbeit an der Uni Stuttgart lief. Nach ungefähr acht Monaten voller Formalitäten, Referenzen von Professoren, Interviews und Tests hieß es schließlich: „Okay Jonas, wir würden uns freuen, dich ab Oktober in unserer Research Group aufzunehmen.“

Seit drei Monaten bin ich nun an der University of Cambridge und könnte bereits einen Roman über meine Erfahrungen schreiben. Mangels passender Worte für eine Einleitung gibt es hier ein paar Highlights, die mir spontan in den Sinn kommen:

  • Regelmäßige Formal Dinner (Viergänge-Dinner bei Kerzenschein im Anzug und der traditionellen "Gown" – besonders empfehlenswert für Harry-Potter-Fans)
  • „Punting“ über den River Cam
  • Interessante Redner (in den letzten drei Monaten waren u. A. Stephen Hawking, Ian McKellen, die Großmutter aus Game of Thrones (Name entfallen), Anthony Scaramucci und Boris Becker zu Besuch und beantworteten unsere Fragen. Ian McKellen hat mit einer Gandalf- Schauspieleinlage geglänzt, sorry Stephen Hawking)
  • Weitreichende Kontakte zu Firmen. Wir haben z.B. erst kürzlich mit dem Head of Google IP geskypt.

Cambridge ist eine faszinierende Stadt und vermutlich nur mit ihrem Rivalen Oxford zu vergleichen. Für meine Forschung plane ich derzeit mein erstes Paper und unterstütze meinen Supervisor bei der Vorlesungsgestaltung. Ich habe die Möglichkeit in verschiedensten Projekten mitzuwirken oder Supervisions für Undergraduates zu halten. Ich werde für meine Dissertation viel reisen und diverse Konferenzen und Firmen besuchen. Mein nächster Trip wird mich voraussichtlich zu Tesla nach Palo Alto führen. Ansonsten stehen Mailand, Chicago und Washington, D.C., auf dem Plan.

Dies ist nur ein kurzer Bericht über meine bisherigen Erfahrungen. Eine genauere Beschreibung meines Projekts befindet sich auf der Website des Institute for Manufacturing (https://www.ifm.eng.cam.ac.uk/people/jfe27/). Bei konkreten Fragen stehe ich, insbesondere für aktuelle PI-Studierende, gerne zur Verfügung.

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Unternehmen und Wirtschaft Patentwesen Studium
news-4202 Tue, 23 Jan 2018 00:00:00 +0100 PI-Studis Talk: Absolventinnen im Interview http://www.pi-studis.de/news/201801234202-pi-studis-talk-absolventinnen-im-interview/ Zu Gast im PI-Studis Talk hatten wir die Absolventinnen des Studiengangs Patentingenieurwesen, Veronika Bauer und Cornelia Otto, welche mittlerweile bei der Siemens AG am Standort Amberg beschäftigt sind. Die Beiden berichten uns von ihrem Berufseinstieg nach dem Studium und praktischen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag bei der Siemens AG in Amberg. Wir erhalten einen Einblick in das Tätigkeitsfeld Patentmanagement und Tipps für zukünftige Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs Patentingenieurwesen.

Im Video erfahrt ihr außerdem, wie Cornelia und Veronika die Einstiegsmöglichkeiten für Patentingenieure in Industrie und Kanzleien bewerten.

Viel Spaß beim Anschauen und Kommentieren!

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news-4201 Mon, 18 Dec 2017 09:54:07 +0100 Amberger Dinner Triathlon - Die leckerste Art, neue Leute kennenzulernen. http://www.pi-studis.de/news/201712184201-amberger-dinner-triathlon-die-leckerste-art-neue-leute-kennenzulernen/ Essen gut, alles gut! Beim (bereits dritten) Dinner Triathlon am 14. Dezember trafen mehr als 50 Hobbyköchinnen und -köche aus ganz Amberg – inklusive mir – aufeinander und verbrachten zusammen einen unvergesslichen Abend, der vor allem die Gaumen der Teilnehmenden erfreute. Ich habe mich mit Felix Wiesner – einem der Gründer des Amberger Running Dinners – getroffen. Er erzählte mir, was es mit dem außergewöhnlichen Dinner auf sich hat und wie von der Idee zweier Studierenden ein Event für ganz Amberg entstand.

Der Dinner Triathlon findet nun schon zum dritten Mal in Amberg statt. Genau vor einem Jahr, im Wintersemester 2016/17 startete das 3-Gänge-Dinner rund um Amberg. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Meine Kommilitonin Tiffany und ich hatten die Idee schon vor circa vier Jahren, zu Beginn des Bachelorstudiums an der OTH. Das Konzept war bereits aus anderen Städten bekannt. Wir haben uns gedacht, Amberg muss ein bisschen aufgemischt werden – und schwupps war die Idee geboren, auch in Amberg ein interaktives 3-Gänge-Menü durch die Stadt zu veranstalten. Letztes Jahr hat es dann endlich geklappt!

Wie habt ihr als „Dinner-Team“ zusammengefunden?

Das Team besteht aktuell aus fünf Personen: Sophie, Julia, Roman, Tiffany und mir. Tiffany und ich kennen uns schon länger, wir haben schon bei vielen anderen Veranstaltungen an der OTH super zusammengearbeitet. Sophie habe ich beim ersten Studientag letztes Semester kennengelernt – sie war sofort mit von der Partie. Julia und Roman sind dieses Semester das erste Mal dabei. Sie sind unserem Aufruf über Facebook gefolgt, in dem wir um Unterstützung gebeten haben.

Wie sahen dann eure ersten Pläne aus?

Unser Motto: Auf Los geht’s los! (haha)
Das heißt, wir hatten sehr schnell einen Plan, in dem wir festgelegt haben, wann was organisiert werden muss: Von der Gestaltung der Plakate, Flyer und der Aktivierung einer Facebook-Seite bis hin zur Organisation der After-Dinner-Location. Die ersten Umsetzungen haben noch am gleichen Abend statt. Unser erstes Ziel war übrigens: mindestens neun Teams, dann findet es statt. Im Endeffekt hatten wir beim ersten Dinner Triathlon dann 25 Teams!

Was wollt ihr mit dieser Art der Veranstaltung in Amberg erreichen?

Unser Hauptziel ist es, Leute zusammenzubringen. Dazu gehören sowohl die Studierenden (denn wer kennt schon die andere Fakultät?) als auch die Amberger. Dem Alter sind hier keine Grenzen gesetzt. So können während des Essens neue Freundschaften entstehen und man hat die Möglichkeit, Leute auf eine ganz andere Art und Weise kennenzulernen. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer einen super lustigen Abend erleben und auf super coole Leute treffen (denn wer hier teilnimmt, ist definitiv cool!).

Unter dem Motto „1x kochen. 2x bekochen lassen.“ treffen die unterschiedlichsten Menschen aus Amberg aufeinander und genießen zusammen den Abend. Wie läuft das Dinner genau ab?

Gekocht wird in Zweierteams. Nach dem Anmeldeschluss bekommt jedes Team einen Gang zugelost und bereitet entweder Vorspeise, Hauptgericht oder Nachspeise zu. Dieses Gericht serviert das Team in der eigenen Wohnung zwei weiteren Teams, sodass immer sechs Personen gemeinsam essen. Für die beiden Gänge, die das Team nicht selbst zubereiten muss, ist es bei jeweils zwei anderen Teams eingeladen. Die „Dinner-Route“ der einzelnen Teams sind dabei so angelegt, dass bei jedem Gang neue Leute gemeinsam am Tisch sitzen. So lernt man bei einem gemütlichen Abendessen mal eben zwölf neue Leute kennen und macht zwischen jedem neuen Gericht einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Zum Ausklang des Abends treffen sich die Köchinnen und Köche zur After-Dinner-Party – wie die letzten beiden Male – im UNS5. Dort wird nicht nur gefeiert, sondern möglicherweise auch das ein oder andere Rezept ausgetauscht.

Wer darf am Dinner Triathlon teilnehmen?

Jeder der im Einzugsgebiet wohnt. Weiter Einschränkungen gibt es nicht. Jung oder alt, begnadeter Koch oder nicht: Wir freuen uns über jeden!

Und wie viele Teams sind bei dem Running-Dinner dabei?

Die letzten beiden Male waren es immer etwa 25 Teams, also circa 50 Personen. Diesen Winter haben wir 28 teilnehmende Teams. Das freut uns natürlich enorm!

Bevor das Dinner startet, werden die Studierenden – aber auch alle restlichen Amberger – auf das Event aufmerksam gemacht. Wie finanziert ihr die Werbemittel?

Beim ersten Mal haben wir eine kleine „Anschub-Finanzierung“ durch die Studierendvertretung bekommen. Seitdem finanzieren sich die Werbemittel weitestgehend aus den Teilnahmegebühren (5€ pro Team).

Wie viel Zeit/Aufwand steckt in der Organisation des Events?

Im ersten Semester war die Organisation am aufwendigsten. Wir mussten uns erst einmal an das ganze Thema herantasten und ein Gefühl dafür bekommen, was wie organisiert werden muss. Die Aufgaben haben wir von Beginn an verteilt, sodass nicht jeder alles macht, sondern jeder seine festen Aufgaben hat. Wie viele Stunden das pro Woche sind, ist schwer zu sagen.

Nach einem gemütlichen Abend mit gutem Essen und vielen neuen Bekanntschaften wird sich anschließend in einer Amberger Bar zur Afterparty getroffen und ausgetauscht. Welches Feedback habt ihr bisher von den Teilnehmern bekommen?

Bis jetzt haben wir ausschließlich positives Feedback bekommen. Die Teilnehmer sind begeistert und berichten immer von super Essen. Nicht selten bekommt man dann nach dem Hauptgang zu hören: „Man waren die ersten beiden Gänge super, wie soll ich denn jetzt noch eine Nachspeise verdrücken?“ Meistens wird auch gleich gefragt, wann der Dinner-Triathlon das nächste Mal stattfindet.

Was möchtest du unseren Lesern am Schluss noch mitgeben?

Wer nicht mitmacht, der verpasst etwas. Das sehen wir auch daran, dass immer wieder nachgefragt wird, wann denn endlich die nächste Edition kommt. Wir organisieren dieses Event mit vollem Herzblut. Da ist das natürlich das schönste Kompliment, das man bekommen kann!

Habt ihr auch Lust bekommen, beim nächsten Dinner Triathlon dabei zu sein? Unter facebook.com/dinner.triathlon findet ihr alle Infos!

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Studentenleben
news-3585 Tue, 14 Feb 2017 14:52:00 +0100 Virtuelle Realität – Ein Blick in die Zukunft http://www.pi-studis.de/news/201702143585-virtuelle-realitaet-ein-blick-in-die-zukunft/ Sonntagabend – Krimizeit in Deutschland: Selbst am Sonntagabend muss sich die Nation mit der High-Tech Entwicklung auseinandersetzen. Die Nation wird im Tatort „Echolot“ mit der virtuellen Realität konfrontiert. Dem Zuschauern wird bewusst gemacht, wie man durch das Aufsetzen einer Virtual-Reality-Brille in eine Scheinwelt abtauchen kann und diese wahrnimmt – als sei man mittendrin. Die Virtual-Reality-Brille simuliert die Anwesenheit in dieser geschaffenen Welt und kann verschiedenste Sinneseindrücke darstellen. All dies funktioniert jedoch nur aufgrund von 3D-Eindrücken dank stereoskopischer Illusion und einem weiten Sichtfeld ohne erkennbare "Grenze“.

Vom Polaroid Filter zur 3D-Brille
Aber bis es soweit war, waren viele technische Schritte notwendig. Den ersten Grundstein für diese Entwicklung legte der Physiker Edwin Herbert Land im Jahre 1932 mit seiner Erfindung des Polaroid-Filters. Ein Patent dafür war die logische Konsequenz. Die nächsten Jahre wurden darauf verwendet, die Rechenleistung von Computern zu optimieren, gebogene Leinwände zu entwickeln und sogar den ersten Prototypen „Sensorama“ entstehen zu lassen. Aber bereits 1968 erschuf Sutherland das erste Head-Mounted-Display. Das Problem seiner Erfindung war das Gewicht dieses Gerätes, es war so schwer, dass sie nicht von einem Menschen getragen werden konnte und mithilfe eines Gestells unter der Raumdecke verbaut werden musste. So wurde weiterentwickelt und Anfang der 90er Jahre begannen große namhafte Hersteller die ersten Virtual-Reality-Brillen für den kommerziellen Gebrauch auf den Markt zu bringen. Doch all diese Produkte erzielten keinen Durchbruch.  

Erst ab 2012 wurde mit Hilfe von Crowdfunding das Developer-Kit von Oculus entwickelt und 2013 weltweit ausgeliefert. 2014 wurde das DK2 in der Oculus Rift veröffentlicht und Interessierten zum Kauf angeboten.   Aufgrund des riesigen Erfolges, ließ die Konkurrenz nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Start-up-Unternehmen und alteingesessene Firmen witterten das große Geld und strömten mit immer neuen und besseren Produkten auf den Markt. Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Markt eine enorme Anzahl an Virtual-Reality-Brillen. Laut verschiedener Testergebnisse, sind dieses Jahr die vorerst besten Virtual-Reality-Brillen auf den Markt gekommen. Oculus Rift  kam Ende März, die HTC Vive im  April und Mitte Oktober die Playstation VR. Für diese drei Modelle benötigt man kein Smartphone, da sie selbst über einen hochauflösenden „Bildschirm“ verfügen. Im November kommt der als heimlich gehandelte Favorit dieses Jahres, die Google Daydream View auf den Markt. Einzig hier ist ein Smartphone der neusten Generation notwendig, um die bestmögliche Auflösung zu erreichen. 

Aber wer braucht eigentlich eine solche Virtual-Reality-Brille?
Der aktuelle Markt spricht eher den Gamer an. Eintauchen in die Welt als Rennfahrer bei Driveclub oder als Zauberer in Hogwarts. Sony hat es zum Beispiel geschafft, innerhalb kürzester Zeit des Release bereits über 50 Spiele auf den Markt zu bringen. Somit ist fast jede Sparte im Gamerbereich mit Spielen ausgestattet. Doch auch in anderen Bereichen soll Virtual-Reality ein bedeutendes Thema werden und ist auf dem Vormarsch sich im Alltag zu positionieren. Nehmen wir die Medizintechnik, beispielsweise die Strahlentherapie, hier werden Behandlungssituationen unter realen Bedingungen ohne Zeitdruck oder Gefahr für den Patienten den Studierenden nahegebracht.  

Ebenso erhofft man sich für Infrastruktur, Tourismus sowie in der Kriminologie, bedeutende Fortschritte in dieser Entwicklung. Aber auch die 360º Fußballübertragung oder ein Konzert von der ersten Reihe aus zu erleben, soll verwirklicht werden. Wenn man einen Blick in die Zukunft wagt, ist man sich sicher, dass in den nächsten Jahren noch viele neue Modelle der Virtual-Reality-Brillen, mit verbesserter Auflösung, höherem Tragekomfort und günstigeren Preisen auf den Markt kommen werden. Die Entwicklung geht aber eindeutig in die Richtung der Benutzerschnittstelle zwischen Mensch und Maschine (HMI), wie es bereits Google mit der Google Glass schon versucht hat, aber leider nicht den gewünschten Erfolg hatte. Dennoch steht die nächste Brillengeneration bereits „in den Startlöchern“. Sogenannte Mixed-Reality-Brillen, in denen die Realität durch holographische Bilder überlagert wird, sollen in den kommenden Jahren marktreif werden. Daran kann man gut erkenne, dass diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und wir dürfen auf die nächsten Jahre und die aufkommenden Patente gespannt sein.    

Wie denkt ihr darüber? 
Habt ihr selbst eine Virtual-Reality-Brille?
Brauchen wir wirklich eine „Virtuelle Realität“?   

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Weiterführende Links:

Quellenangaben:

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Technologie von morgen Patentwesen
news-3533 Fri, 05 Aug 2016 11:36:00 +0200 Marketing live erleben -- VDI-Technikmeile 2016 http://www.pi-studis.de/news/201608053533-marketing-live-erleben-vdi-technikmeile-2016/ Am 22. Juli 2016 fand die VDI-Technikmeile in Nürnberg statt. Die OTH Amberg-Weiden war mit einem Messestand beteiligt. Am Freitag durften Matthias und ich mitarbeiten.

Die VDI-Technikmeile 2016 ist eine Veranstaltung des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) und präsentiert einen bunten Mix verschiedener Unternehmen und Institutionen rund um den Ingenieurberuf. Das diesjährige Motto der Messe lautete "Alltag Digital".

Am Stand der OTH konnten wir unsere bisher erlernten Marketingfähigkeiten unter Beweis stellen. So haben wir verschiedene neue Trends in der Technik vorgestellt, wie das 3D-Laser-Drucken, einen Segway aus der hochschuleigenen Entwicklung, oder die Virtuelle Realität mittels 3D-Brille. Für Studieninteressenten gab es ein breites Sortiment an Infomaterial über die Studiengänge und das Studentenleben an der OTH.  

Neben der Information, einem gut ausgestattetem Stand und Studierenden, die den Messebesuchern mit Rat und Tat zur Seite standen, wissen wir: Gutes Marketing ist nicht nur informativ, sondern auch unterhaltend. So sorgte zum einen das Gewinnspiel mit dem an der Hochschule gefertigten "Stehaufkreisel" für Aufmerksamkeit. Damit lockten wir neben Interessenten auch zahlreiche Messebesucher jeden Alters an unseren Stand.

Die 3D-Brille, welche Matthias und ich betreuten, war ein weiteres Highlight des Standes. Sie ermöglichte nicht nur den künftigen Studierenden, sich vorab ein Bild vom Campus der Hochschule zu machen. Es wurde ein "Rundgang" in der virtuellen Realität mittels Virtual Reality Brille angeboten, welcher von den Besuchern gerne angenommen wurde. Zudem war es für die Besucher amüsant anzusehen, wie sich der 3D-Brillen-Träger in der virtuellen Welt umschaute. 

Alles in Allem waren es zwei gelungene Tage für die OTH Amberg-Weiden, welche sich zum Ziel gesetzt hatte, den Bekanntheitsgrad der OTH im Nürnberger Raum zu steigern. Die Standbetreuung der Technikmeile bot uns die Möglichkeit unser theoretisches Wissen im Bereich Marketing auszubauen, noch wichtiger war es mir aber miterleben zu können, wie Marketing praktisch funktioniert.

Praktische Erfahrungen sammeln, indem man das Erlernte umsetzt oder doch nur eine theoretische Ausbildung? Was ist eurer Meinung nach wichtiger und vor allem besser für die berufliche Karriere?

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Studium
news-3532 Wed, 27 Jul 2016 11:05:00 +0200 Biegbar, elastisch, gekrümmt – Curved Displays http://www.pi-studis.de/news/201607273532-biegbar-elastisch-gekruemmt-curved-displays/ Die ersten Smartphones und Fernseher mit gekrümmten Bildschirmen erobern momentan den Markt. Biegsame Bildschirme in Handys und Fernsehgeräten sind in großen Technikmärkten bereits für jedermann erhältlich. Samsung präsentierte auf der Consumer Electronics, kurz CES, 2015 ein Fernsehgerät mit gekrümmtem Bildschirm, das sich vom gebogenen Zustand in den starren gewohnten Flatscreen verwandeln lässt.
Zweifler sagen, „es sei nicht zu erwarten, dass künftig alle Smartphones krumm sind – schon gar nicht diejenigen unter fünf Zoll. Ob es sich um mehr als nur eine Modeerscheinung handelt, bleibt abzuwarten“.

Sind gebogene Bildschirme, sogenannte Curved TVs, und Smartphones der Beginn eines neues Trends und lösen flexible Displays die herkömmlichen starren Bildschirme ab oder sind sie nur eine Marketingstrategie der Hersteller? Der Technikmarkt ist dafür bekannt, schnelllebig zu sein und die beliebtesten Hersteller bringen laufend neue Produkte auf den Markt, um sich ihre Position zu sichern.Wer sich nun ein genaueres Bild von dieser Technologie machen möchte, kann sich dieses Video anschauen:  18-inch Flexible OLED Panel

Hinter dem Bildschirm steckt die OLED-Technologie, die im Vergleich zu normalen LED-Displays eine leichtere und flexiblere Bauweise erlaubt, dass von LG auf einem Event in Korea vorgestellt wurde. Darüber hinaus machte die Südkoreanische Technikschmiede ein 55-Zoll Display öffentlich zugänglich. Es wiegt gerade einmal 1,9 kg und misst 0,97 mm Dicke und ist immerhin noch soelastisch, dass es sich gut an gekrümmte Wände anpassen kann.

Bekannteste Hersteller von Produkten mit Technologien aus dem Mikrotrend „flexible Displays“ sind Samsung und LG. Sowohl Samsung als auch LG haben bereits mehrere Smartphonemodelle auf dem Markt. Auch im Bereich der curved TV's sind 2015 bereits mehrere Modelle in Deutschland erhältlich.
Aber nicht nur große und bekannte Unternehmen arbeiten an dieser Technologie. Ein Start-Ups aus Dresden ist die Firma Novaled. Novaled startete 2001 als Ausgründung der TU Dresden und des Fraunhofer Instituts mit drei Mitarbeitern. Im Sommer 2013 übernahm die Firma Samsung 40% des Dresdner High-Tech-Unternehmen Novaled für 260 Millionen Euro.

Flexible Displays werden in den nächsten Jahren bedeutenden Zuwachs auf dem Markt erreichen. Curved Displays in Fernsehgeräten und Smartphones sind nur der erste Schritt. In den nächsten Jahren werden dann sogar einrollbare Displays den Markt erobern. Die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von elastischen Bildschirmen werden die Zukunft der flexiblen Displays sichern. Sie werden nicht nur in verschiedenen technischen Geräten, wie Tablets, TVs,
Smartphones und Smartwatches Verwendung finden, sondern auch Bereiche wie die Werbeindustrie beeinflussen. So gibt es erste Ideen und Produkte mit Anzeigedisplays auf T-Shirts oder Schuhen. Auch die Produktionskosten werden durch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse weiter sinken, weshalb folglich auch die Preise der Produkte mit biegsamen Display fallen würden. Die
Nachfrage wird durch geringere Kosten und verbesserte Leistung der Produkte in den kommenden Jahren steigen. Schon 2024 sollen flexible Displays 15 Prozent des gesamten Display-Marktes umfassen.

Was denkt Ihr über diese neue Techniksparte? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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Quellenangaben:

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Technologie von morgen
news-3531 Mon, 22 Feb 2016 14:38:00 +0100 PI- Studis Talk: Im Gespräch mit Präsidentin Dr. Andrea Klug http://www.pi-studis.de/news/201602223531-pi-studis-talk-im-gespraech-mit-praesidentin-dr-andrea-klug/ Wir waren bei Frau Prof. Dr. Andrea Klug, der neu gewählte Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden zu Gast. In unserem Interview reden wir unter anderem über Ihre Zeit im Studiengang Patentingenieurwesen und wie Sie dessen Zukunftschancen sieht. Von der Professorin im kleinen Studiengang Patentingenieurwesen hin an die Spitze der Hochschule Amberg-Weiden hat Frau Dr. Klug eine ganz schön steile Karriere hingelegt.  In unserem Interview reden wir unter anderem über Ihre Zeit im Studiengang Patentingenieurwesen und wie Sie dessen Zukunftschancen sieht.

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Studium
news-3530 Tue, 02 Feb 2016 14:20:00 +0100 Praxissemester bei Tucker http://www.pi-studis.de/news/201602023530-praxissemester-bei-tucker/ Mein Praxissemester absolviere ich derzeit bei der Tucker GmbH am Standort in Linden ca. 10km südlich von Gießen. Die Tucker GmbH ist eine der führenden Unternehmen für „Fastening Solutions“ für die Automobilindustrie. Ich möchte Euch heute in meinem Beitrag ein Einblick in meine Tätigkeiten geben. An den beiden Standorten in Gießen und Linden sind ca. 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, die sich im speziellen mit Bolzenschweißen, Kunsstoffbefestiungselemente, Stanznieten, Blindnieten und Schraubverbindungen auseinandersetzen.

Weltweit sind bei Stanley Engineered Fastening, zu welcher die Tucker GmbH gehört ca. 5.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Da die Tucker GmbH nicht nur die jeweiligen Produkte liefert, sondern auch die zugehörigen Anlagen, bieten sich für mich als Student im Studiengang Patentingenieurswesen durch die große Produktvielfalt viele abwechslungsreiche Themengebiete an. Man ist somit nicht nur immer mit einem Produkt beschäftigt sondern hat ein weites Aufgabenspektrum und wird mit den unterschiedlichsten Technologien und Entwicklungen konfrontiert.

Beschäftigt bin ich als „Trainee IP“ im Bereich „IP / New Technologies“. Hierbei zählt zu meinen Aufgaben:

  • Zusammenarbeit und Korrespondenz mit Erfindern (Hilfestellung und Ideengenerierung)
  • Organisation von Workshops
  • Recherchen
  • Korrespondenz mit der zentralen Patentabteilung in Towson (USA)
  • Erfindungsmeldungen bearbeiten

Natürlich bieten sich mir auch Möglichkeiten in praxisnahe Angelegenheiten zum Marken- und Designrecht hinein zu schnuppern, sowie zur Arbeitnehmererfindervergütung, was das Praktikum alles in allem sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet.

Leider ist es mir hier nicht möglich selbst Anmeldungen und Patentansprüche auszuformulieren, bzw. zu lernen. Hierzu bietet mir aber die Tucker GmbH einen vierwöchigen Aufenthalt im November bei Stanley Black&Decker in Slough, UK in der Nähe von London an. Hier arbeiten europäische Patentanwälte, bei denen ich diese Sachen lernen kann und um mein Englisch zu verbessern.

Natürlich werde ich euch von diesem Aufenthalt und meinen Eindrücken von Großbritannien berichten.

Als weiteres Projekt steht nun noch die Organisation eines Praktikantenstammtisches an. Dadurch, dass es die zwei Standorte Gießen und Linden gibt, sind die Praktikanten ziemlich verteilt und es besteht kaum die Möglichkeit sich zu begegnen und auszutauschen.  Auf diese Aufgabe freue ich mich schon und bekomme auch hier die volle Unterstützung.

Alles in allem gefällt mir mein Praktikum bisher sehr gut und freue mich auf die kommenden Wochen und Monate. Besonders die Betreuung und die Zusammenarbeit mit den Entwicklern macht hier richtig Spaß, was einen richtig guten Mix aus Patent- und Innovationsmanagement macht.

Weitere Infos zur Firma Tucker findet ihr unter www.tucker.eu oder ihr sprecht mich direkt an.

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Praxissemester
news-3529 Thu, 12 Nov 2015 11:20:00 +0100 Schaurig-schöne Halloweenparty http://www.pi-studis.de/news/201511123529-schaurig-schoene-halloweenparty/ Schaurig schön ging es am 29. Oktober im Wintergarten der Hochschule in Amberg zu. Die Fachschaften der Fakultäten für Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) und Maschinenbau/Umwelttechnik (MBUT) sowie das „Offene Campustreffen“ hatten zur Halloweenparty geladen.

Dicht gedrängt tanzten Zombies, Hexen, Teufel, Skelette und Vampire bis in die frühen Morgenstunden. Eine gute Gelegenheit, um einfach mal vom Studienalltag abzuschalten. Da versteht es sich fast von selbst, dass wir uns das auf keinen Fall entgehen lassen wollten und so mischten wir uns unter das Partyvolk. Bei studentenfreundlichen Preisen wurde das ein oder andere Getränk konsumiert. Die Amberger Studentenpartys sind immer ein großer Erfolg, so war der Andrang dieses Mal so groß, dass es teilweise sogar zu einem Einlassstopp kam.

Nach so einer Partynacht fällt es natürlich nicht leicht, sich am nächsten Tag am frühen Morgen in die Vorlesung zu schleppen. Aber was sein muss, muss sein....

Die nächsten Studentenparty kommt bestimmt, da sind wir auf jeden Fall auch wieder mit am Start.

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Studentenleben
news-3528 Tue, 20 Oct 2015 15:46:00 +0200 Goldbären Streit: Ist der Lindt Teddy ein Goldbär oder nicht? http://www.pi-studis.de/news/201510203528-goldbaeren-streit-ist-der-lindt-teddy-ein-goldbaer-oder-nicht/ Goldig ist er allemal, aber ob der Lindt Teddy auch ein echter Goldbär ist, damit musste sich jüngst der Bundesgerichtshof beschäftigen.

Am 25. Mai 2014 berichteten wir in einem Blog Beitrag über den Rechtsstreit zwischen Haribo und Lindt. Der Jahrelange jahrelange Rechtsstreit um den "Lindt-Teddy" hat nun endlich ein Ende.

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 23.09.2015 die Klage des Fruchtgummiherstellers Haribo endgültig zurückgewiesen. Haribo hatte nach § 14 Abs. 2. Nr. 2 und 3 Markengesetz Unterlassung des Vertriebs des sogenannten "Lindt Teddy" beantragt. In erster Instanz, bekam der Fruchtgummihersteller recht. In zweiter Instanz jedoch Lindt, weshalb Haribo Revision einlegte und der Bundesgerichtshof ein endgültiges Urteil über diesen Streit fällen sollte.

Im Streitfall stehen sich somit eine Wortmarke (Haribo "Goldbär/-en") und eine dreidimensionale Ausgestaltung (Lindt Teddy) gegenüber. ImFall der Zeichenähnlichkeit darf ausschließlich die Wortmarke mit der beanstandeten Produktform verglichen werden. Falls eine Zeichenähnlichkeit bestehen würde, würde somit auch eine Markenverletzung stattfinden. Mit dieser Zeichenähnlichkeit gehen jedoch strenge Anforderungen einher, um keine Monopolisierung durch eine Wortmarke zu erzielen, die durch eine reine Bildmarke oder dreidimensionale Marke nicht erreicht werden kann.

Das Gericht prüfte zunächst, ob eine Zeichenähnlichkeit zwischen der Wortmarke "Goldbär/-en" und dem Lindt-Teddy bestand, welche verneint wurde, da für den "Lindt-Teddy" auch andere Bezeichnungen wie "Schokoladen-Bär" oder "Schokoladen-Teddy" naheliegend wären. Zudem wurde eine Bildmarke seitens Haribo auf Verletzung geprüft, bei der eine stehende Bärenfigur gezeigt ist. Diese hat mit dem in Goldfolie eingepackten Lindt-Teddy kaum Zeichenähnlichkeit.

Haribo verlangte zudem eine Überprüfung auf Verletzung einer von ihr eingetragenen Wortmarke, die jedoch erst nach Kenntnis des Vertriebs des Lindt-Teddys angemeldet wurde, was nach §4 Nr. 10 UWG eine wettbewerbswidrige Handlung darstellt und nicht geltend gemacht werden kann. Zudem beantragte Haribo eine Überprüfung auf Nachahmung nach §4 Nr. 9 UWG durch Lindt, welche zurückgewiesen wurde, da keine ausreichende Ähnlichkeit zwischen Produkten vorliegt.

Somit entschied letztendlich der Bundesgerichtshof, dass der Lindt Goldbär keine Verletzung des Markenrechts des Haribo Goldbären darstellt. 

Weiterführende Links:

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Unternehmen und Wirtschaft Patentwesen
news-3527 Thu, 20 Aug 2015 15:06:00 +0200 Die Prüfungen sind vorbei- es ist Zeit zum Feiern! http://www.pi-studis.de/news/201508203527-die-pruefungen-sind-vorbei-es-ist-zeit-zum-feiern/ Die PI- Studierenden aus allen Semestern trafen sich zu einem gemütlichen Grillabend auf dem Campus, um das Ende der Prüfungszeit gebührend zu feiern und die Semesterferien einzuläuten.

Die PI- Studierenden aus allen Semestern trafen sich zu einem gemütlichen Grillabend auf dem Campus, um das Ende der Prüfungszeit gebührend zu feiern und die Semesterferien einzuläuten. 

Der Großteil der Studierenden nahm die Einladung des „PI-Blogs“ war und genoss bei tollem Wetter sowohl die Grillspezialitäten als auch das ein oder andere isotonische Kaltgetränk. Auch der zukünftige Studiengangsleiter Herr Prof. Dr. Koch sowie seine Kollegin Frau Prof. Dr. Versch ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen und gesellten sich zu den Studierenden. 

Erst zur späteren Stunde löste sich die Gemeinschaft auf. 

Diese Veranstaltung zeigte wieder einmal den großen Vorteil, welcher der Studiengang Patentingenieurwesen unter anderem ausmacht- kleine Studiengruppen mit umso größerem Zusammenhalt.

Noch am gleichen Abend wurde beschlossen, diese und womöglich die ein oder andere neue Zusammenkunft gemeinsam abzuhalten. 

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Studentenleben
news-3526 Mon, 15 Jun 2015 10:31:00 +0200 Smartwatch - kleines Gerät, viele Schutzrechte http://www.pi-studis.de/news/201506153526-smartwatch-kleines-geraet-viele-schutzrechte/ Heutzutage sieht man sie überall – die Smartwatch. Doch die wenigsten der Nutzer wissen überhaupt nicht wie viele Schutzrechte angemeldet wurden bevor die Uhr auf dem Ladentisch landet. Heutzutage sieht man sie in der Fußgängerzone, in Werbeanzeigen, im Elektronikfachhandel oder in einem der Läden eines jeden Mobilfunkanbieters – die Smartwatch. Zwar wurden die ersten Smartchwatches bereits vor etwa zehn Jahren vorgestellt, aber erst in den letzten beiden Jahren sind diese Geräte für uns alltagstauglich geworden, weshalb es jetzt auch viele verschiedene Anbieter gibt. Sie sollen es dem Benutzer ermöglichen, eingehende Anrufe, Nachrichten und andere Informationen wahrzunehmen, ohne gleich das Handy aus der Tasche holen zu müssen.

Aber vor allem zur Überwachung der Fitness sind die Smartwatches besonders beliebt bei ihren Käufern. Dies ermöglichen viele kleine Sensoren in der Uhr, sowie ein Computerprogramm zum Auswerten und Anzeigen dieser Daten. Zudem werden diese „Uhren“ immer eleganter und haben meist noch ausgefallene Namen, weshalb es scheint, dass auch hier viele Schutzrechte „drinstecken“.

Fangen wir einmal mit dem Design, also dem Aussehen der Smartchwatches an. Jedem würde jetzt einleuchten, dass die ganze Uhr geschützt wäre, damit diese nicht nachgebaut werden darf. Aber hier gibt es noch mehr zu schützen, als die ganze Uhr. Zum Beispiel die Armbänder, oder sogar die Anordnung, wie die Uhr an den Bändern angebracht ist. Wenn wir die Uhr nun weiter betrachten, sehen wir meist den Namen des Models, welcher mit einer Marke geschützt ist. Nach berühren des Displays sind wir schon wieder mit einem Schutzrecht „in Berührung“ gekommen, denn hier wird wieder ein Computerprogramm oder auch eines der Icons einer Anwendung geschützt.

Meist ist es einem gar nicht bewusst, wie oft man im täglichen Leben mit Schutzrechten in Berührung kommt. Trotzdem ist der gewerbliche Rechtsschutz für ein Unternehmen enorm wichtig, was man an diesen Smartchwatches wieder einmal erkennt. Es ist ein kleines Gerät, steckt aber dennoch voller Schutzrechte.

Smartwatches - was denkt Ihr darüber? "Must have" oder nettes Gimmik? 

Wir freuen uns über Euere Kommentare!

Quellenangaben:

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Technologie von morgen
news-3525 Thu, 21 May 2015 15:38:00 +0200 Innovationen erleben? Praxissemester bei der Audi AG http://www.pi-studis.de/news/201505213525-innovationen-erleben-praxissemester-bei-der-audi-ag/ Mein Praxissemester absolvierte ich in der Patentabteilung der Audi AG am Hauptsitz in Ingolstadt. Was ich dort alles erlebt habe, könnt ihr in meinem Beitrag lesen.

Mein Praxissemester absolvierte ich mit zwei weiteren Kommilitonen in der Patentabteilung der Audi AG am Hauptsitz in Ingolstadt, wo rund 40.000 Mitarbeiter angestellt sind. 

Während der Zeit meines Praktikums war ich der Geschäftseinheit „Technische Entwicklung“ untergeordnet und war speziell im Gebiet „Entwicklung Antrieb und Fahrwerk“ eingeteilt, konnte jedoch auch Erfahrungen in den andren Bereichen, wie Elektrik/Elektronik, sammeln. 

Dabei waren meine Aufgaben:

  • Erfassen von Erfindungsmeldungen
  • Gespräche mit Erfindern
  • Recherchen
  • Eine Patentanmeldung verfassen
  • Korrespondenz mit Patentämtern

Den Großteil meines Praktikums verbrachte ich mit Patentangelegenheiten, wobei ich jedoch auch die Möglichkeit bekam, mich mit Angelegenheiten der Marken- und Designabteilung zu beschäftigen.

Sehr interessant war die Vorstellung des "Audi Prologue", welcher kurze Zeit vorher noch auf der Autoshow in Los Angeles vorgestellt wurde. Der Audi-Chef-Designer Marc Lichte selbst, präsentierte dabei den Audi, welcher die zukünftige Designlinie des Autoherstellers prägen soll (auf dem Bild zu sehen).

Ein weiteres Highlight war der Besuch der Vorserienentwicklung, in welcher die neuesten Erfindungen und Ideen verwirklicht und getestet werden.

Neben der Arbeit bietet Audi natürlich auch ausreichend Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung an. Zum Beispiel war jeden Mittwoch ein Praktikantenstammtisch, wo man bei einem Bier gute Kontakte knüpfen und gesammelte Erfahrungen austauschen konnte.

Fazit

Schon alleine der Slogan „Vorsprung durch Technik“ zeigt, dass Audi förmlich nach Innovationen strebt. Ich durfte während meine Praxissemesters einige hautnah miterleben. Die abwechslungsreichen Aufgaben auf allen technischen Gebieten boten mir die Möglichkeit, mein Fachwissen zu erweitern. Ich kann jedem der in die Automobilbranche hineinschnuppern möchte ein Praktikum bei den "Audianern" nur empfehlen. 

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news-1047 Thu, 30 Apr 2015 15:43:00 +0200 Pi Studis - Studieninformationstag 2015 http://www.pi-studis.de/news/201504301047-pi-studis-studieninformationstag-2015/ Freitag der 13. - ein Tag an dem viele Menschen aus Aberglaube lieber zu Hause bleiben. Nicht aber die über 900 Schülerinnen und Schüler aus regionalen Schulen. Sie besuchten am 13. März 2015 die Veranstaltung an der OTH Amberg, um einen ersten Überblick über die Studiengänge zu erhalten. Auch wir Pi- Studis waren mit dem Thema „Patent erleben“ am Studieninformationstag vertreten und zeigten den aufmerksam zuhörenden Interessenten das Arbeitsfeld eines Patentingenieurs auf. Wie man sich eine innovative Idee schützen lassen kann, wurde anhand des Patents von Michael Jackson (US 5255452) erläutert.

Bei dem von Ihm angemeldeten Patent sind die Absätze der Schuhsohlen V-förmig eingeschnitten und die Tänzer haben ihre Schuhe einfach in eingelassene Nieten auf der Bühne eingehackt und konnten sich so über den Schwerpunkt hinaus nach vorne beugen. Wie in der beigefügten Patentschrift zu sehen ist.

Dass der Bereich des Patentwesens auch lustig sein kann, zeigten Johannes, Jonas und Ich durch einige lustige Patente. Besonders amüsant fanden die Zuhörer das Schutzercht auf einen „High- five- simulator“ (US 5356330A).

So konnten wir den Zuhörern den Patentbereich etwas näher bringen und hoffen natürlich im Wintersemester den einen oder anderen an unserer Hochschule begrüßen zu dürfen.

Quellenangaben:

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Studium
news-167 Thu, 16 Apr 2015 15:19:00 +0200 Praxissemester bei der AGCO GmbH (Fendt) http://www.pi-studis.de/news/20150416167-praxissemester-bei-der-agco-gmbh-fendt/ Meine Erfahrungen aus dem Praxissemester bei der AGCO GmbH in Marktoberdorf. In der Bewerbungsphase musste ich mir nun überlegen, bei welchem Unternehmen ich anfangen möchte. Diese Entscheidung wurde mir dadurch leicht gemacht, da ich selbst einen Bezug zur Landwirtschaft habe. Somit stand fest, dass ich mich auch bei der AGCO GmbH bewer

Mein Einstieg ins Praktikum

Nach erfolgreicher Bewerbungsphase trat ich am 08. September 2014 mein Praktikum in Marktoberdorf an. Dort werden Traktoren der Marke Fendt, der AGCO Corporation, produziert. In den ersten Tagen durfte ich den Entwicklungsbereich kennenlernen. Dabei durfte ich die Test-Traktoren, Test-Feldhäcksler, sowie deren Prüfstände und den Musterbau kennenlernen. Es war sehr interessant zu erfahren, welchen Aufwand auch Traktorenhersteller betreiben, um auf Wünsche von Kunden einzugehen oder um Normen einzuhalten. Auch eine Führung durch den modernsten Werksverbund für Traktoren, Marktoberdorf und Asbach/Bäumenheim, war für uns Praktikanten dabei. Hierbei wurde das Werk auf eine Traktorenstückzahl von 20.000 Einheiten und eine Vario-Getriebe Stückzahl von 30.000 Einheiten erweitert. Es war für mich der erste Einblick in die Produktion von Traktoren, weshalb es für mich umso interessanter war, die einzelnen Produktionsschritte zu verfolgen. Das Highlight war jedoch einmal den Vario 939 zu fahren, der zurzeit der größte  Serientraktor der Marke Fendt ist.

Meine Tätigkeiten während des Praktikums

Zu meinen Tätigkeiten während des Praxissemesters zählten Recherchen jeglicher Art, Verfassen von Ansprüchen und Beschreibungen, Anfertigen von Zeichnungen, Erfindergespräche und Patentdatenverwaltung. Neben diesen Tätigkeiten musste ich mich auch in verschiedenste Technologiegebiete einlesen, um aus einer Idee eine Anmeldung verfassen zu können. Wie in den Bereichen der Getriebetechnik, Hydraulik aber auch Elektronik. Dabei war es sehr hilfreich eine Absolventin des Studiengangs Patentingenieurwesen sowie weitere erfahrene Ingenieure für etwaige Fragen stets zur Seite zu haben. Hier und da wurden mir auch Tipps z. B. zum Verfassen von Anmeldungen oder für Recherchen gegeben.

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz

Aber natürlich habe ich nicht nur dort den ganzen Tag gearbeitet. Neben dem Praktikantenstammtisch wurden auch so zahlreiche Ausflüge miteinander unternommen. Von Kinobesuchen, über Skifahren bis hin zu einem abschließenden gemeinsamen Essen war alles mit dabei.

Fazit

Somit lautet mein Fazit: Wer Interesse für die neusten Entwicklungen der Landtechnik hat und sein theoretisch erlerntes Wissen praktisch anwenden und vertiefen möchte, ist bei der AGCO GmbH in Marktoberdorf besten aufgehoben.

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Praxissemester
news-212 Tue, 09 Dec 2014 14:44:00 +0100 Lieferdienste der Zukunft http://www.pi-studis.de/news/20141209212-lieferdienste-der-zukunft/ Die Bestellung kommt - aus der Luft?! Heutzutage gewinnen Flugdrohnen immer mehr an Bedeutung - egal ob in militärischer oder kommerzieller Anwendung. Amazon kündigte im Jahr 2013 an, seinen Lieferdienst bis in das Jahr 2015 mit Drohnen zu verwirklichen. Somit soll den Kunden eine Lieferzeit, für kleine Artikel von etwas mehr als 2 Kg, von gerade einmal 3 Stunden nach Bestellung ermöglicht werden. Nun steht das Unternehmen vor der Erprobungsphase, aber nicht wie zu erwarten in den Vereinigten Staaten, sondern in Indien, da in den USA Auflagen der Flugsicherheitsbehörde FAA für etwaige Drohnen eingehalten werden müssen.

Diese Auflagen beziehen sich auf Flüge ohne Piloten. Auch andere Unternehmen wie DHL, UPS und sogar Google sind dabei, ihre eigenen Dienstleistungen mit Drohnen abzuwickeln. Hier ist die DHL den Konkurrenten Google und Amazon, im Rahmen eines Forschungsprojektes, voraus, da diese den ersten Linienbetrieb unbemannter Fluggeräte eingerichtet haben. Zurzeit beschränkt sich die Lieferung noch auf hohe Dringlichkeiten, wie Medikamente. Des Weiteren ist bei dieser Drohnen-Lieferung ein fester Start und Landeplatz vorgegeben, d. h. es werden keine speziellen Lieferungen zu den Häusern der Kunden versendet.

Dennoch gibt es auch negative Effekte dieser Drohnen, wie ein Beispiel aus Australien zeigt, bei dem eine Drohne die einen Triathlon filmte, aus ungeklärter Ursache abstürzte und dabei eine Teilnehmerin verletzte. Der Inhaber der Drohne beschuldigte einen Hacker , die Sendefrequenz der Drohne manipuliert zu haben. Es muss also nicht immer ein technischer Defekt für einen Absturz solch einer Drohne der Grund sein, weshalb noch ungewisse Risiken von diesen Liefer-Drohne für die Bevölkerung ausgehen. Wie oder eher wann sich diese Lieferdienste durchsetzen, bleibt deshalb noch Abzuwarten,  es würde aber dennoch die Auslieferung von Bestellungen revolutionieren.

Was haltet Ihr von unbemannten Drohnen als möglichen Lieferdienst der Zukunft? Noch in weiter Ferne, oder schon bald im Einsatz?


Weiterführende Links:

Quellenangaben:

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Technologie von morgen
news-208 Fri, 21 Nov 2014 16:03:00 +0100 Studentenleben - Mehr als nur studieren! http://www.pi-studis.de/news/20141121208-studentenleben-mehr-als-nur-studieren/ Studieren ist mehr als lernen. Die ausgedehnten Semesterferien laden dazu ein, die Welt zu entdecken. Deshalb war ich mit Studienkollegen in Schottland und auf Kreta. Das Lernen in kleinen Gruppen fördert das Entstehen von Freundschaften, sodass man sich während der Studienzeit in Amberg und darüber hinaus nie alleine fühlt. Wir veranstalten regelmäßig Kochabende, gehen Bowlen oder erkunden die Amberger Kneipenkultur. Mit verschiedenen Kommilitonen, die ich alle erst während des Studiums kennengelernt habe, hatte ich auch eine tolle Zeit in anderen Ländern. Deshalb möchte ich hier kurz über einen Backpacking-Trip in Schottland und einen Sonne-tanken-Urlaub auf Kreta berichten. 

Backpacking in Schottland

Mit zwei Kommilitonen ging es im August 2013 zum Backpacken in das magische Schottland. Nach einigen Tagen in Edinburgh sind wir mit unserem Miet-SUV einfach entlang der Küste in den Norden gefahren und haben die Unterkünfte immer nur spontan gebucht. Maximal 2 Nächte waren wir an einem Ort, dann hat uns das Fernweh schon wieder gepackt. Der Trip war eine hervorragende Mischung aus Stadt und Natur, sodass wir das stolze Schottland von allen Seiten kennenlernen konnten. Die sogenannte britische "Pub-Kultur" hat uns aufgrund der Livemusik und der sehr netten, aufgeschlossenen Menschen jeden Abend zugesagt. Neben den bekannten Sightseeings wie Loch Ness oder Glasgow waren wir viel in den Highlands unterwegs, wo uns die pure Natur zum Kajak fahren oder Wandern angeregt hat. 

Aber ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, deshalb verweise ich hier einfach auf die Galerie am Ende des Artikels.

Sonne tanken auf Kreta

Nach dem Abenteuer-Trip in Schottland stand mir der Sinn 2014 nach purer Erholung und viel Sonne. Deshalb habe ich spontan mit einem anderen Kommilitonen (eher zum Spaß) an einem Mittwochabend nach Urlaubs-Angeboten gesucht. Eins führte zum anderen, sodass wir vier Tage später im Flugzeug Richtung Griechenland saßen ;)

Meer, Sonne und jeden Tag Volleyball am Strand - das ließ sich durchaus aushalten. Gleich am ersten Abend haben wir uns durch einen Tanzwettbewerb (!) mit gleichaltrigen, bulgarischen Animateuren bekanntgemacht. Unser Abendprogramm für den Urlaub war dank der sehr geselligen Bulgaren also gesichert. Um die Kultur des Landes zumindest ansatzweise kennenzulernen, sind wir  auf eigene Faust in einem völlig überfüllten Bus in die Hafenstadt Rethymno"geshippert".  Falls es so etwas wie einen griechischen Busfahrplan gibt, haben wir diesen nicht verstanden und wären wohl fast in dieser hektischen Stadt hängen geblieben.

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Studentenleben
news-206 Wed, 19 Nov 2014 14:26:00 +0100 Interview - Patentingenieur bei Audi http://www.pi-studis.de/news/20141119206-interview-patentingenieur-bei-audi/ Ich habe den ehemaligen PI-Studierenden Thomas Reichert besucht. Im Interview erzählt er von seiner aktuellen Tätigkeit bei Audi und wie er seine Studienzeit erlebt hat. Ich habe den ehemaligen PI-Studierenden Thomas Reichert der mittlerweile bei Audi beschäftigt ist besucht. Im Interview erzählt er von seiner aktuellen Tätigkeit und wie er seine Studienzeit erlebt hat.

Herr Reichert, Sie haben Ihren Abschluss im Studiengang Patentingenieurwesen an der Hochschule Amberg Weiden im August 2008 gemacht. Wie sind Sie auf den Studiengang gekommen und wieso haben Sie sich für eben diesen entschieden?

Als ich zum Wintersemester 2004 mit dem Studium begonnen habe, war die Hochschule Amberg‑Weiden (damals Fachhochschule Amberg‑Weiden) zwar noch immer ein sehr junges Mitglied der bayerischen Hochschullandschaft, genoss aufgrund der modernen Ausstattung und der familiären Atmosphäre aber bereits einen hervorragenden Ruf.

Am Studiengang Patentingenieurwesen im Speziellen hat mich der interdisziplinäre Ansatz gereizt und die guten Jobaussichten nach dem Abschluss taten ihr Übriges. 

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Studienzeit?

An meine Studienzeit denke ich sehr gerne zurück, da das Lernen in einer entspannten Atmosphäre stattgefunden hat. Die Arbeit in kleinen Gruppen war eine sehr gute Vorbereitung auf das spätere Berufsleben.

Wie fanden Sie das familiäre Umfeld mit relativ wenig Studierenden und kleinen Semester-gruppen an der OTH (Ostbayerische Technische Hochschule)?

Hier sehe ich einen der größten Vorteile der OTH und insbesondere des Studiengangs Patentingenieurwesen. Durch die überschaubare Anzahl der Studierenden bilden sich sehr schnell Freundschaften, die oftmals auch über den Abschluss hinaus bestehen bleiben. So hat man bereits beim Start ins Berufsleben ein kleines Netzwerk zur Verfügung.

Welche Fächer fanden Sie während Ihres Studiums am interessantesten und welche sehen Sie im Rückblick als besonders hilfreich für Ihren weiteren Berufsweg an?

Aus technischer Sicht bevorzuge ich damals wie heute die mechanischen Themen. Dementsprechend waren Fächer wie technische Mechanik, Konstruktion oder Werkstofftechnik für mich sehr interessant. Aber auch in den rechtlichen Fächern erhält man eine sehr fundierte Ausbildung, die man teilweise sogar erst während der späteren Arbeit wirklich zu schätzen lernt. Der Einstieg in die Patentwelt gelingt dadurch spürbar leichter.

Zunächst haben Sie ihr Praxissemester, sowie Ihre Abschlussarbeit bei der AUDI AG absolviert. Wie sind Sie in einen solchen Weltkonzern gekommen?

Das war sehr stark vom Zufall geprägt. Zur damaligen Zeit war der Grundgedanke des Studiengangs Patentingenieurwesen relativ unbekannt, weshalb ich mit einer Initiativbewerbung erst einmal nicht berücksichtigt wurde. Im richtigen Moment erfuhr ich dann, dass zwischen der Hochschule und der Patentabteilung AUDI AG ein Kontakt bestand und als ich meine Bewerbung direkt an die Patentabteilung gerichtet habe, war das Praxissemester nach einem kurzen Bewerbungsgespräch schnell unter Dach und Fach.

Die spätere Abschlussarbeit konnte anschließend durch den bestehenden Kontakt bereits während des Praktikums angebahnt werden.

Was zählt zu Ihren Aufgaben als Patentingenieur?

Wie bereits erwähnt war ich von Beginn an selbstverantwortlich für ein eigenes Themengebiet, also von der Betreuung der entwickelnden Fachbereiche über die Erfindungsmeldung bis zur Erteilung. Auch Clearingprozesse zusammen mit der Beschaffung beziehungsweise der Angriff auf fremde Schutzrechte im Rahmen von Einsprüchen gehörte zu meinen Aufgaben. In der Industrie sind insbesondere auch vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet des Arbeitnehmererfinderrechts gefragt.

Wo sehen Sie die Einsatzmöglichkeiten eines Patentingenieurs?

Ganz klassisch arbeitet ein Patentingenieur als Bindeglied zwischen Technikern auf der einen und Patentanwälten auf der anderen Seite. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass hier Welten aufeinander prallen und die Interessen des jeweils anderen nicht immer direkt nachzuvollziehen sind. Der Patentingenieur agiert hier als Vermittler beziehungsweise Dolmetscher, da er sich in beide Seiten hineindenken kann. Der Patententstehungsprozess läuft damit, meiner Meinung nach, viel effizienter ab.

Je nach Interesse und Eignung ist aber auch eine Sachbearbeitertätigkeit in Kanzleien oder Industrie, vergleichbar mit einem Patentanwalt, im Einzelfall möglich. Auch das Innovationsmanagement steht Patentingenieuren offen.

Viele Studierende stehen vor der Frage, ob sie Ihre Zukunft in einer Kanzlei sehen oder in der Industrie. Können Sie den Studierenden ein paar wertvolle Tipps geben, um ihnen ihre Entscheidung zu erleichtern?

Jeder sollte sich vor Berufseintritt die Frage stellen, was er sich von seiner späteren Tätigkeit im Patentwesen erwartet. Vorher gesammelte Erfahrungen in Praktika sind hier sehr wertvoll.

In einer Industriepatentabteilung ist man in der Regel sehr nah an den Produkten, den Erfindern und den Entscheidern. Viele Probleme werden in interdisziplinären Teams gelöst und die Patentarbeit ist eher managementlastig - vor allem bei größeren Unternehmen. Hier hat man auch häufig die Verantwortung, strategische Entscheidungen zu treffen. Das Arbeitnehmererfinderrecht spielt im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle.

Die Arbeit in der Kanzlei konzentriert sich dagegen eher auf die Aktenbearbeitung für den Mandanten, also das Verteidigen der Interessen des Mandanten vor den Ämtern. Die Vielfalt an technischen Gegenständen ist viel größer, so dass man sich schnell in neue Gebiete hineindenken muss. Gleichzeitig ist der Kontakt mit den Erfindern nicht so intensiv und auch die Rechtsfragen in Zusammenhang mit Arbeitnehmererfindungen tauchen seltener auf.

Welche allgemeinen Ratschläge können Sie den zukünftigen Patentingenieurabsolventen auf den Weg geben?

Man sollte sich bereits früh im Studium darüber klar werden, in welche Richtung es später gehen soll, also wo die eigenen Stärken, Schwächen und Vorlieben liegen. Will man eher mit den Akten arbeiten oder liegt einem das Managen mehr. Hierfür bieten sich die angebotenen Exkursionen und Gastvorträge, sowie selbstverständlich auch die Praktika an. Durch die entstehenden Kontakte lässt sich meist sehr gut eine passende Stelle zum Einstieg finden.

Vielen Dank für das informative Interview und für die Zukunft noch alles Gute.

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Praxissemester
news-204 Thu, 16 Oct 2014 14:23:00 +0200 Wir Studis an Euerer Schule http://www.pi-studis.de/news/20141016204-wir-studis-an-euerer-schule/ Wir geben euch aus erster Hand Einblicke in den Studiengang Patentingenieurwesen – direkt an eurer Schule. Hintergrund

Wir sind von dem Studiengang Patentingenieurwesen mit seinen hervorragenden Berufsaussichten überzeugt. Dass an anderen Hochschulen und Universitäten die Hörsäle aus allen Nähten platzen und die Studierenden um jedes Praktikum kämpfen, kann sich an unserer Hochschule niemand vorstellen.

Denn die Vorlesungen und Workshops der Amberger Patentingenieure in spe finden ausnahmslos in kleinen Gruppen und im direkten Gespräch mit dem Dozenten statt.

Diese enormen Vorteile möchten wir zukünftigen Studierenden aufzeigen - nicht etwa um sie abzuwerben, sondern um Ihnen eine sichere Zukunft in einem spannenden Umfeld zu bieten.

Die Vorträge

Aus diesem Grund suchen wir den direkten Kontakt zu Schülern in Gymnasien, Fach- oder Berufsoberschulen. Ebenso sind wir an größeren Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Hochschulinformationstag in Würzburg, vertreten.

Um den Interessenten ein authentisches und realistisches Bild unseres Studiengangs zu vermitteln, sind wir Studenten häufig selbst die Referenten. Der Informationsfluss findet sozusagen "von Schüler zu Schüler" statt.

Wenn du uns persönlich kennenlernen und an deiner Schule mehr über den Studiengang Patentingeieurwesen erfahren möchtest, kannst du uns gerne kontaktieren.

Wir haben dein Interesse geweckt?

Du möchtest dass wir an deine Schule kommen? Dann hinterlasse doch einfach einen Kommentar, wir melden uns bei Dir.

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Studium
news-205 Thu, 02 Oct 2014 15:30:00 +0200 Oktoberfest - ein Fest der Patente http://www.pi-studis.de/news/20141002205-oktoberfest-ein-fest-der-patente/ O'zapft is! Das größte Volksfest der Welt steckt voller Patente. Es ist ein sonniger Tag auf dem Oktoberfest und wir bestellen uns gerade im einen der Biergärten auf der Wiesn ein halbes Hendl und eine kühle Maß Bier. Was viele dennoch nicht wissen, auf dem Oktoberfest gibt es überall viele patentierte Erfindungen. Fangen wir doch mit dem Hendl an. Dieses wird an einem Grill gegrillt, an dem es über 200 Patente gibt. Auch bei der Maß stecken ungeahnte Patente dahinter. Diese wurde mit einem speziellen Zapfhahn, dem „Turbozapfhahn“, abgefüllt. Dieser ermöglicht es, einen Liter Bier in nur 3 Sekunden auszuschenken. Alleine für Zapfhähne gibt es über 1800 Patente. Das gewährleistet, dass jeder Besucher möglichst schnell seine Maß Bier/Radler bekommt.

Nachdem wir uns den Magen vollgeschlagen haben, gehen wir in Richtung Riesenrad und drehen damit eine Runde. Und auch hier finden wir noch Patente. 40 Stück laufen derzeit noch auf Riesenräder, wer hätte das gedacht.

Da wir uns nun warmgefahren haben mit den Attraktionen, geht es nun zum größten mobilen Free Fall Tower der Welt, der rund 80 Meter in die Höhe ragt. Wir entscheiden uns eine Runde mit diesem zu fahren. Oben angekommen über kommt uns der Gedanke, was wohl passiere, wenn der Strom ausfallen würde. Aber zum Glück gibt es auch hier ein patentiertes Bremssystem, das auch funktioniert, wenn einmal der Strom ausfallen sollte.

Bevor wir die Wiesn verlassen, kommen wir an einem Süßigkeiten Stand vorbei, und nehmen uns eine Zuckerwatte und Popcorn mit nach Hause. Und schon wieder kommen wir mit patentierten Geräten in Verbindung.

Also denkt dran, wenn ihr das nächste Mal auf dem Oktoberfest eure kühle Maß genießt, ein Fahrgeschäft besteigt, oder einfach was Süßes genießt, dass euch auch hier überall patentierte Erfindungen umgeben.

Weiterführende Links:

Quellenangaben:

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Patentwesen Unternehmen und Wirtschaft
news-203 Wed, 10 Sep 2014 16:20:00 +0200 Schutzrechte kurz und knackig http://www.pi-studis.de/news/20140910203-schutzrechte-kurz-und-knackig/ In unserem neuen Video geben wir einen Überblick über die verschiedenen Schutzrechte und wie sich diese unterscheiden. Schutzrechte schützen irgendwas - soviel kann man sich ja noch selbst denken. Aber wie unterscheiden sich Schutzrechte und welches Schutzrecht brauche ich für was? Bei welcher Idee muss ich aktiv anmelden?

Diese und weitere Fragen werden im Video grob beantwortet. Für nähere Informationen planen wir in Zukunft einzelne Videos zu jedem Schutzrecht.

Fragen sind jedoch jetzt schon erlaubt! :)

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Patentwesen
news-199 Mon, 18 Aug 2014 13:44:00 +0200 PI- Studis Talk: Im Gespräch mit Andreas Fraas http://www.pi-studis.de/news/20140818199-pi-studis-talk-im-gespraech-mit-andreas-fraas/ Der Knüller vor den Semesterferien: PI-Absolvent Andreas Fraas im ersten PI-Studis Talk. Heute haben wir einen besonderen Knüller für Euch. Kurz vor Beginn der Semesterferien war PI-Absolvent Andreas Fraas, der heute bei Gerresheimer in Regenburg im IP-Management beschäftigt ist, zu Gast beim ersten PI-Studis-Talk.

Er erzählt uns von seinem erfolgreichen Karrierestart, seinem jetzigen Aufgabengebiet und wo er seine berufliche Zukunft im Patentbereich sieht.

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Studium Unternehmen und Wirtschaft
news-197 Thu, 26 Jun 2014 12:45:00 +0200 Torlinientechnik http://www.pi-studis.de/news/20140626197-torlinientechnik/ Wie funktioniert die Torlinientechnik bei der WM? Und was davon hat GoalControl versucht zu patentieren? Ein Blick in die Patentschrift verrät mehr! Es ist der 30. Juli 1966 im Londoner Wembley-Stadion. England spielt gegen Deutschland im Finale der Fußballweltmeisterschaft. Nachdem die reguläre Spielzeit unentschieden endet, geht das Spiel in die Verlängerung. Und in der 101. Minute geschieht das, was die Deutschen  zu verhindern versuchten. Geoff Hurst der englische Stürmer kommt aus kurzer Entfernung zum Abschluss. Der Ball trifft die Latte, prallt nach unten in Richtung Torlinie und … drin oder nicht drin?
Der damalige Schweizer Schiedsrichter entschied sehr zum Leidwesen der Deutschen auf Tor. Seitdem ist dieser Moment bis heute einer der bekanntesten im Weltfußball und noch heute scheiden sich die Geister bei Betrachtung der schwarz-weiß Bilder.

Die Lösung des Problems

Doch das ist seit dem Confed-Cup 2013 in Brasilien Vergangenheit:

Die deutsche Firma GoalControl wurde von der FIFA zum offiziellen Partner  zur Installation der Torlinientechnik benannt, und: Die Torlinientechnik hat ihre Feuertaufe bereits bestanden. Im Spiel Frankreich – Honduras der WM 2014 machte das System den Unterschied und half dem Schiedsrichter bei der Torentscheidung. Doch wie kann ein System dieses Problem so schnell und sicher lösen?

Wie funktioniert das System?

Ein Blick in das von GoalControl im Jahr 2012 angemeldete Patent hilft bei der Antwort auf die Frage:

Es werden zwei Gruppen von Kameras im Fußballstadion installiert, von denen eine Gruppe mit mehreren Kameras im Rahmen des Tors und die zweite Gruppe außerhalb des Spielfelds angeordnet ist. Diese Kameras überwachen die von Pfosten und Latte eingeschlossene Ebene des Tors. Wenn der Ball, welchen die Kameras automatisch erkennen können, diese Ebene vollständig überquert hat, wird ein Signal an einen mobilen Empfänger – sprich der Uhr des Schiedsrichters übermittelt. Dieser erhält ein visuelles, wie akustisches Signal und wird auf die Tatsache, dass der Ball die Linie überquert hat, hingewiesen. Somit kann der Schiedsrichter eine fundierte Entscheidung über die Situation treffen. Das alles kann natürlich nur funktionieren, wenn die Kameras mit einem gemeinsamen Rechner verbunden sind, welcher die Bilddaten auswertet.

Torlinientechnologie polarisiert

Doch wie immer im Sport, sind sich die Experten auch hier uneinig. Denn nimmt diese Technologie dem Spiel nicht das, was es eigentlich ausmacht? Die stundenlangen Debatten über Tor oder nicht Tor?
Generationen diskutierten über das Wembley Tor aus dem Jahre 1966, bis dann 2010 die Partie Deutschland –England bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika stattfand. Diesmal schoss wieder ein Engländer, der Ball prallte an die Latte und sprang nach unten ins Tor. Doch der Schiedsrichter entschied hier auf kein Tor, obwohl dies mittels moderner Kamerabilder widerlegbar war.

Und so bekamen viele Kritiker der Torlinientechnologie recht: Auf kurz oder lang werden sich die meisten Ungerechtigkeiten wieder ausgleichen.

Quellenangaben:

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Unternehmen und Wirtschaft
news-195 Sun, 25 May 2014 17:31:00 +0200 Haribo vs. Lindt http://www.pi-studis.de/news/20140525195-haribo-vs-lindt/ Wie wichtig der richtige Markenschutz tatsächlich ist, wird an folgendem Beispiel aus der Süßwarenindustrie erkennbar.

„Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“- der allseits bekannte Werbeslogan des Fruchtgummiherstellers. Doch seit geraumer Zeit könnte der Slogan auch „Haribo macht Lindt nicht froh und umgekehrt ist‘s ebenso“ heißen, da sich die Unternehmen Haribo und Lindt im Streit befinden. Dabei geht es um eine Verletzung der für Haribo eingetragenen Wortmarken „Goldbär“ und „Goldbären“  durch den „Lindt-Teddy“.

Laut Markengesetz definiert sich die Marke wie folgt: Als Marke können alle Zeichen wie z.B.: Abbildungen, Buchstaben, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen geschützt werden, sofern diese Zeichen die eigene Ware von den Waren anderer Unternehmen unterscheiden.  

Hier kommt es auch schon zur Kollision zwischen Haribo und Lindt. Haribo sieht in dem „Lindt-Teddy“ des Schweizer Schokoladenherstellers seine jahrzehntealte Markenrechte angegriffen, weshalb der Schoko-Teddy (auf schweizerisch:  Schoki-Teddy) verboten werden soll.

Vor dem Landgericht Köln bekam Haribo in erster Instanz 2012 Recht und u. a. einen Anspruch auf Unterlassung des weiteren Vertriebs des Schokoladenbären zugesprochen. Die Firma Lindt legte gegen das Urteil Berufung (Überprüfung)  mit der Begründung ein, dass sich ihr Produkt an den „Lindt-Goldhasen“  und nicht an die Haribo-Gummibären anlehne. Vor dem zuständigen Oberlandesgericht Köln drehte sich in zweiter Instanz der Spieß um: Das Gericht folgte mit seinem Urteil vom 11.04.2014 der Argumentation von Lindt und war der Auffassung, dass der Konsument den Lindt-Teddy nicht in direkter Verbindung mit den Goldbären, sondern vielmehr mit dem Goldhasen von Lindt sehe und somit keine Verletzung der Marke vorliege.

Noch ist kein Ende zwischen den beiden Streitpartnern in Sicht, da sich nun der Bundesgerichtshof, im Falle einer Revisionseinlegung, damit befassen wird. Es ist abzuwarten, welcher der beiden „Bären“ als Sieger hervorgeht.

Quellenangaben:

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Unternehmen und Wirtschaft
news-192 Fri, 09 May 2014 15:18:00 +0200 Autonomes Fahren http://www.pi-studis.de/news/20140509192-autonomes-fahren/ Fahrzeuge, die wie von Geisterhand gesteuert selbstständig zum Ziel fahren sind längst Realität. Doch wer macht das Rennen? Sie setzen sich ins Auto, legen ihr Ziel im eingebauten Navi fest und fahren los - genauer gesagt fährt Ihr Auto selbstständig bis zum Ziel. Verkehrsregeln, Gegenverkehr und unberechenbare Fußgänger werden dabei von verschiedensten Sensoren und Kameras im Fahrzeug wahrgenommen, sodass menschliches Eingreifen (fast) unnötig wird.

Was sich nach Science-Fiction anhört ist bereits Realität und längst ein entscheidendes Forschungsgebiet vieler Automobilhersteller.

Daimler macht's vor

Bereits im August 2013 fuhr das Forschungsfahrzeug S 500 INTELLIGENT DRIVE autonom rund 100 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim. Die Strecke hat eine besondere Bedeutung für Mercedes-Benz, denn im August 1888 fand hier die erste automobile Fernfahrt durch Bertha Benz statt.

Daneben starteten auch BMW, Audi und VW erste Pilotprojekte zum Thema autonomes Fahren. Der technische Aspekt scheint also durchaus im Reifeprozess zu sein. Was die gesetzlichen Rahmenbedingungen angeht, besteht allerdings noch viel Klärungsbedarf. Denn wer haftet, wenn das selbstfahrende Fahrzeug einen Unfall verursacht?

Gegenwind aus der IT-Branche

Um selbstständig fahren zu können, benötigen die Fahrzeuge unter Anderem natürlich extrem genaues und zuverlässiges Kartenmaterial. Das ist das Stichwort für Google, die mit der Anwendung Google Maps wohl Vorreiter auf dem Gebiet sind. 

Und tatsächlich: Die Patentanmeldung WO 2014/039202 A1 von Google beschreibt eine Baustellenschilder-Erkennung für Fahrzeuge. Demnach soll das Fahrzeug die Baustelle selbstständig umfahren.

Die Patentanmeldung vom 7. August 2013 ist neben den selbstfahrenden "Google-Autos" nur einer von vielen Beweisen, dass auch die IT-Giganten am autonomen Fahren forschen. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob sich zukünftig die Automobil- oder die IT-Branche als Vorreiter im autonomen Fahren etablieren wird.

Weiterführende Links:

Quellenangaben:

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Technologie von morgen
news-181 Thu, 03 Apr 2014 16:00:00 +0200 Patentmanager bei der ZF Friedrichshafen AG http://www.pi-studis.de/news/20140403181-patentmanager-bei-der-zf-friedrichshafen-ag/ Ein kurzer Einblick in das Praxissemester im Patentmanagement der ZF Friedrichshafen AG. Wieder zurück an der Hochschule und im normalen Studentenalltag, möchte ich euch trotzdem einen kleinen Rückblick auch in unser Praxissemester ermöglichen.

Dazu habe ich zusammen mit Martin zum Ende unseres Praktikums in Schweinfurt ein kleines Video gedreht, in dem wir nur kurz unsere Eindrücke schildern.

Der Arbeitgeber

Die ZF Friedrichshafen AG ist ein großer, internationaler Automobilzulieferer der in verschiedenen Geschäftsfeldern als Supplier für die großen OEMs (Original Equipment Manufacturers, das sind die Automobilhersteller) wie Audi, BMW, Mercedes und viele weitere tätig ist.
Für diese breite Produktpalette ist ein entsprechender Patentschutz unerlässlich, da im Bereich der Zulieferer teils ein stärkerer Kampf um geistige Schutzrechte wie Patente herrscht, als bei den OEMs selbst.

Dementsprechend entwickelt, patentiert und vertreibt die ZF Komponenten für das Fahrwerk, wie etwa hochmoderne Dämpfungsmodule, aber auch für den Antriebsstrang, also beispielsweise Kupplungen und Getriebe.

Ein unerlässlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses stellt die Patentarbeit dar. Diese wird gemeinsam durch das Patentmanagement, sowie die Patentabteilung gewährleistet.

Im Patentmanagement

Bei unserer Arbeit im Patentmanagement durften wir all die wichtigen Aufgaben als Bindeglied zwischen den Entwicklern und der Patentabteilung begleiten und später auch selbstständig ausführen.

Durch persönliche Projekte konnten wir jedoch der Abteilung auch über die tägliche Arbeit hinaus zur Hand gehen und die Arbeit der Kollegen durch unsere Ergebnisse deutlich erleichtern und verbessern.

Fazit

Abschließend können wir beide nur eine Empfehlung für ein Praktikum im Patentmanagement der ZF Friedrichshafen aussprechen, da neben dem Fokus auf den Patentbereich auch eine große Nähe zu den Entwicklern und somit zur Technik herrscht.

Aus Erfahrung können wir nun sagen, dass die Arbeit eines Zulieferers maßgeblich die Qualität des Endproduktes beeinflusst, denn für das funktionieren eines Kunstwerkes ist ein zuverlässiges und innovatives Innenleben von höchster Bedeutung.

Quellenangaben:

  • zf.com
  • wikipedia.de
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Praxissemester
news-171 Sat, 08 Feb 2014 13:11:00 +0100 Praxissemester bei BMW http://www.pi-studis.de/news/20140208171-praxissemester-bei-bmw/ Nothing more to say :) Seit 18 Wochen leiste ich nun schon mein Praxissemester in der Patentabteilung der BMW-Group in München ab, es bleiben (leider) nur noch 4 Wochen übrig.

Was mir wirklich sehr zugesagt hat, sind die großen Freiräume, die mir geboten wurden. Natürlich gibt es aufgrund der steigenden Patentanmeldezahlen genug zu tun – beispielsweise die Beratung von Entwicklern im FIZ (Forschungs- und Innovationszentrum), das Ausarbeiten von Patentanmeldungen oder die Erstellung von Überblicksrecherchen.

Aber all das lief in einem Rahmen ab, in dem ich Raum für „Experimente“ hatte und mich in der Praxis des IP-Geschäfts austoben konnte.

Dabei bin ich auch viel rumgekommen

  • So hatte ich die Möglichkeit, an einer kostspieligen, erstklassigen Führung (die nur für Mitarbeiter angeboten wird) in der BMW-Welt teilzunehmen und dabei Kontakte zu langjährigen Angestellten und (interessanterweise) auch zu Google-Mitarbeitern zu knüpfen.
  • Produktpräsentationen verschiedener zukünftiger Modelle im Projekthaus waren ein fester Bestandteil , z.B. Rolls-Royce Wraith, neue BMW 2er, 4er, M3, M4, neuer Mini. Einfach geil, ein besseres Wort lässt sich an dieser Stelle nicht finden. 
  • Daneben durfte ich verschiedene Patentanwälte der BMW-Group zu Einspruchsverhandlungen an das EPA (Europäische Patentamt) und zu Anhörungen an das DPMA (Deutsche Patent- und Markenamt) begleiten.
  • Erwähnenswert ist auch ein „Ausflug“ mit einem Patentprüfer vom DPMA an den Starnberger See bei traumhaftem Winterwetter – natürlich aus geschäftlichen Gründen :)

Selbst wenn man erwähnte Ereignisse außen vor lässt: Der hautnahe Kontakt zu den zukünftigen Automobilen (und ja, ich durfte auch selbst fahren) lässt schon auf dem Weg zur Arbeit mein Herz höher schlagen.

Ich bin bestimmt schon 100 mal an einem BMW i8 vorbeigelaufen und muss trotzdem jedesmal einen kleinen Besichtigungsstopp einlegen ;)

Fazit

BMW, Mini, Rolls-Royce: Die BMW-Group produziert aus meiner Sicht keine Transportmittel, sondern Kunstwerke. Die völlige Hingabe an diese Kunst spüre ich förmlich in den Räumlichkeiten pulsieren.

Aus diesem Grund steht ein Besuch des Werks in Goodwood, UK (Rolls-Royce Motor Cars) nun ganz oben auf meiner To-Do-Liste.

Weiterführende Links:

Quellenangabe:

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Praxissemester
news-169 Tue, 21 Jan 2014 17:56:00 +0100 Die Priorität im Patentwesen http://www.pi-studis.de/news/20140121169-die-prioritaet-im-patentwesen/ "Prioritätsrecht" - ein allgegenwärtiger Begriff im Patentwesen. Was sich dahinter verbirgt? – Seht selbst! Das Prioritätsrecht ist eine der wichtigsten Regelungen im Patentbereich:
Sie findet weltweit täglich Anwendung und garantiert Patentanmeldern einen längeren Zeitraum, um weiter an ihren Ideen zu basteln.

Doch wie das genau funktioniert, seht ihr im Video!
Denn wir haben uns mal wieder richtig in's Zeug gelegt – vor allem beim Vorspann.

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Patentwesen
news-165 Fri, 27 Dec 2013 19:21:00 +0100 Bahnbrechende Erfindungen http://www.pi-studis.de/news/20131227165-bahnbrechende-erfindungen/ Ein kurzer Einblick in die Entstehungsgeschichte von Coca Cola, Hartgummi und Dynamit. Der Bereich des Patentwesens lädt dazu ein, in die Zukunft zu blicken, keine Frage. Aber es lohnt sich auch, das Augenmerk noch einmal auf die Vergangenheit zu richten.

Viele Alltagsgegenstände betrachten wir als selbstverständlich - unwissend, dass jahrelange Arbeit oder eine Verkettung zufälliger Ereignisse zu diesen Erfindungen geführt haben.

Deshalb stellen wir euch heute 3 ausgewählte Erfindungen und eine „ShortStory“ zu deren Entstehung zusammen (Wünsche und Anregungen zu weiteren interessanten Erfindungen bitte in den Kommentaren abgeben):

Coca Cola

Der amerikanische Apotheker John Stith Pemberton experimentierte um das Jahr 1880 eifrig mit verschiedensten Mischgetränken. Um seine Morphiumsucht zu bekämpfen, bediente er sich zunehmend der Cocapflanze. Das damalige Getränk diente auch zu späterer Zeit vor allem als Medikament und wurde am 06.06.1887 zum Patent angemeldet. Seiner Sucht wegen verkaufte er allerdings wenig später zwei Drittel seiner Anteile an die Firma Asa Griggs Candler.

Im Jahr 2013 rutschte Coca Cola nach 13 Jahren an der Spitze auf den dritten Platz der weltweit wertvollsten Marken hinter Apple (Platz 1) und Google (Platz 2).

Hartgummi

Im 19. Jahrhundert war Gummi ein nur bedingt einsetzbarer Stoff: Die Kälte machte ihn leicht brüchig, die Wärme zu weich.

Der Chemiker Charles Nelson Goodyear experimentierte zur damaligen Zeit unter größter Armut und Anstrengung mit Kautschuk. Um den Stoff weniger temperaturabhängig zu gestalten unternahm er verschiedenste Herangehensweisen – jedoch ohne Erfolg. Bis ihm eines Tages (aus Versehen!) eine Schwefel-Kautschuk-Mischung auf eine heiße Herdplatte fiel. Die Hitze machte das Gemisch elastisch und trotzdem stabil – Goodyear hatte die Vulkanisation und den Hartgummi entdeckt. Die Patentanmeldung US 3633 A wurde am 15.06.1844 veröffentlicht.

Am 29.08.1898 gründeten Frank und Charles Seiberling die Firma Goodyear Tire & Rubber Company zu Ehren Charles Goodyears.

Dynamit

An einem Samstag im Jahr 1864 explodierte ein Anwesen in Stockholm und riss 5 Menschen in den Tod. Der schwedische Chemiker Alfred Bernhard Nobel hatte durch seine Experimente mit Nitroglycerin u. A. seinen Bruder umgebracht. Ungeachtet dessen forschte Nobel weiter und löste später beispielsweise das Transportproblem von Sprengstoff (über die genaue Entdeckung ranken sich zahlreiche Mythen; ein Zufall soll die Erfindung hervorgebracht haben). Das folgende Zitat von Nobel gibt Aufschluss über seinen enormen Tatendrang: "Ich würde gerne ein Mittel oder eine Maschine von so schrecklicher massenvernichtender Wirkung erfinden, dass Krieg dadurch für immer unmöglich gemacht würde."

  •  Nobel war insgesamt an 355 Patenten beteiligt.
  • Da er keine Kinder hatte, denen er sein erhebliches Vermögen von 31, 2 Mio. Kronen hätte vermachen können, veranlasste er testamentarisch die Gründung einer Stiftung. So wurde im Jahr 1900 die Nobel-Stiftung gegründet, die an Alfred Nobels fünftem Todestag erstmals die Nobelpreise verlieh.

Gibt es eine Erfindung zu dessen Entstehung ihr mehr wissen wollt? Einfach kommentieren, wir liefern die Fakten.

Quellenangaben:

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Patentwesen