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Einfach nur Musik abspielen war Gestern - Smarte Lautsprecher

von Richard Fritz
Richard Fritz

Smart Home Technologien sind gefragter denn je und dies hat einen guten Grund. Viele möchte ihr Zuhause aufrüsten und so viele Geräte wie möglich einfach und bequem dirigieren können.

Egal ob vom Sofa aus das Licht gedimmt werden soll, oder ob man in der Mittagspause die Waschmaschine via Smartphone einschalten möchte. Es geht immer darum, sich mehr Freizeit zu verschaffen und diese so effizient wie möglich zu nutzen. Bisher musste man dafür jedoch immer zu seinem Handy oder Tablet greifen, um dem jeweiligen Gerät mithilfe einer App klarmachen zu können, was es zu tun hat. Genau hier liegt die Problematik: Da man buchstäblich "Alle Hände voll zu tun hat", oder das Smartphone sich gerade nicht in Reichweite befindet, wurden Smarte Lautsprecher mit Sprachsteuerung entwickelt. Sie können nahezu überall unauffällig platziert werden und fügen sich nahtlos in das eigene Wohnzimmer ein. Die Inbetriebnahme ist für jeden Leihen schnell und einfach möglich, da die Geräte meist nur einen WLAN Zugang und eine Steckdose benötigen. Die meisten Elektrogroßgeräte der neuesten Generation lassen sich im Handumdrehen mit den Lautsprechern verbinden und tun dies oft schon selbstständig. Das ist jedoch nicht das Aus für alle vorhandenen Gerätschaften; viele Hersteller bieten Funkschalter an, mit deren Hilfe sich die vorhandene Ausstattung vernetzten lässt.

Was können die Smarten Lautsprecher eigentlich?
In Verbindung mit der richtigen Hardware sind sie, egal ob Amazon Echo, Google Home oder der Apple HomePod (US Release 9.2.2018), in der Lage, dieselben Aufgaben zu erfüllen. Alle drei können die Raumtemperatur steuern, das Licht ein- und ausschalten oder die Lieblingsserie via Streaming Dienst auf dem Fernseher abspielen lassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im ersten Moment kommt man sich vielleicht noch etwas lächerlich vor, wenn man alleine Zuhause ist und in den Raum hinein fragt wie das Wetter wird oder wie der Punktestand bei einem Fußballspiel ist, da die Antworten zudem noch etwas abgehackt und künstlich anmuten. Hier besteht noch Entwicklungsbedarf, bis die Maschinen nicht mehr vom Menschen als solche erkannt werden. Die Sprachassistenten können sich jedoch auch in der Küche nützlich machen. Zwar schneiden sie einem nicht die Zwiebeln, wenn man sie darum bittet, jedoch können sie einem blitzschnell Mengenangaben umrechnen oder sogar das Rezept vorlesen, was einem das Blättern mit teigverklebten Fingern im Kochbuch erspart.

Es wären jedoch keine Smart Speakers wenn sie keine Musik abspielen würden. Per Sprachbefehl können Playlists erstellt oder geändert werden. Hier unterscheiden sich die drei in der Hard- und der Software. Jeder Hersteller bietet andere Musikstreamingdienste an und jeder Lautsprecher verfügt über eine andere Klangerzeugung. Der HomePod erkennt aktiv seine Umgebung und passt die Lautsprecher an, um die ideale Akustik für seinen momentanen Standort zu generieren. Verwendet man mehrere Smarte Lautsprecher und verteilt diese in der Wohnung, ermöglicht dies eine gleichmäßige Beschallung aller Räume, falls gewünscht auch mit unterschiedlichen Musikstücken. Für das perfekte Heimkinoerlebnis müssen nur ein paar Lautsprecher im Raum verteilt und mit dem TV-Gerät gekoppelt werden. Da eine gute Spracherkennung für die Sprachassistenten von existentieller Bedeutung ist, verfügen sie über bis zu 7 Mikrofone, um den Benutzer selbst bei lauter Musik noch gut zu verstehen. All diese Funktionen und die ausgeklügelte Technik in den Smart Speakers beruht auf intensiver Forschung und Entwicklung der einzelnen Unternehmen.

Diese Neuerungen gilt es zu schützen, damit sie nicht von der Konkurrenz kopiert werden und dies geschieht am besten mit Patenten. Da ein Patent alleine für solch komplexe Geräte oft nicht genügt, werden sie von einer Vielzahl an Schutzrechten umhüllt. Gerade in der doch sehr schnelllebigen Technikbranche spielen Patente eine große Rolle. Um nicht von einem Mitbewerber überrollt zu werden, muss man für sein Unternehmen schon frühzeitig Patente generieren. Selbst oder gerade bei Global Playern wie Google, Amazon oder Apple hat dies einen hohen Stellenwert. Wir können nur gespannt in die Zukunft blicken, welche Geräte noch entwickelt werden, die unser Zuhause so komfortabel wie möglich machen sollen. Eines ist sicher und zwar, dass die sprachgesteuerten Assistenten in Form von Lautsprechern erst der Anfang sind.

Wie denkt ihr darüber? Sind sie wirklich so hilfreich?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

 

Weiterführende Links zu den Patenten der Marktführer:

Quellenangaben:

Egal ob vom Sofa aus das Licht gedimmt werden soll, oder ob man in der Mittagspause die Waschmaschine via Smartphone einschalten möchte. Es geht immer darum, sich mehr Freizeit zu verschaffen und diese so effizient wie möglich zu nutzen. Bisher musste man dafür jedoch immer zu seinem Handy oder Tablet greifen, um dem jeweiligen Gerät mithilfe einer App klarmachen zu können, was es zu tun hat. Genau hier liegt die Problematik: Da man buchstäblich "Alle Hände voll zu tun hat", oder das Smartphone sich gerade nicht in Reichweite befindet, wurden Smarte Lautsprecher mit Sprachsteuerung entwickelt. Sie können nahezu überall unauffällig platziert werden und fügen sich nahtlos in das eigene Wohnzimmer ein. Die Inbetriebnahme ist für jeden Leihen schnell und einfach möglich, da die Geräte meist nur einen WLAN Zugang und eine Steckdose benötigen. Die meisten Elektrogroßgeräte der neuesten Generation lassen sich im Handumdrehen mit den Lautsprechern verbinden und tun dies oft schon selbstständig. Das ist jedoch nicht das Aus für alle vorhandenen Gerätschaften; viele Hersteller bieten Funkschalter an, mit deren Hilfe sich die vorhandene Ausstattung vernetzten lässt.

Was können die Smarten Lautsprecher eigentlich?
In Verbindung mit der richtigen Hardware sind sie, egal ob Amazon Echo, Google Home oder der Apple HomePod (US Release 9.2.2018), in der Lage, dieselben Aufgaben zu erfüllen. Alle drei können die Raumtemperatur steuern, das Licht ein- und ausschalten oder die Lieblingsserie via Streaming Dienst auf dem Fernseher abspielen lassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im ersten Moment kommt man sich vielleicht noch etwas lächerlich vor, wenn man alleine Zuhause ist und in den Raum hinein fragt wie das Wetter wird oder wie der Punktestand bei einem Fußballspiel ist, da die Antworten zudem noch etwas abgehackt und künstlich anmuten. Hier besteht noch Entwicklungsbedarf, bis die Maschinen nicht mehr vom Menschen als solche erkannt werden. Die Sprachassistenten können sich jedoch auch in der Küche nützlich machen. Zwar schneiden sie einem nicht die Zwiebeln, wenn man sie darum bittet, jedoch können sie einem blitzschnell Mengenangaben umrechnen oder sogar das Rezept vorlesen, was einem das Blättern mit teigverklebten Fingern im Kochbuch erspart.

Es wären jedoch keine Smart Speakers wenn sie keine Musik abspielen würden. Per Sprachbefehl können Playlists erstellt oder geändert werden. Hier unterscheiden sich die drei in der Hard- und der Software. Jeder Hersteller bietet andere Musikstreamingdienste an und jeder Lautsprecher verfügt über eine andere Klangerzeugung. Der HomePod erkennt aktiv seine Umgebung und passt die Lautsprecher an, um die ideale Akustik für seinen momentanen Standort zu generieren. Verwendet man mehrere Smarte Lautsprecher und verteilt diese in der Wohnung, ermöglicht dies eine gleichmäßige Beschallung aller Räume, falls gewünscht auch mit unterschiedlichen Musikstücken. Für das perfekte Heimkinoerlebnis müssen nur ein paar Lautsprecher im Raum verteilt und mit dem TV-Gerät gekoppelt werden. Da eine gute Spracherkennung für die Sprachassistenten von existentieller Bedeutung ist, verfügen sie über bis zu 7 Mikrofone, um den Benutzer selbst bei lauter Musik noch gut zu verstehen. All diese Funktionen und die ausgeklügelte Technik in den Smart Speakers beruht auf intensiver Forschung und Entwicklung der einzelnen Unternehmen.

Diese Neuerungen gilt es zu schützen, damit sie nicht von der Konkurrenz kopiert werden und dies geschieht am besten mit Patenten. Da ein Patent alleine für solch komplexe Geräte oft nicht genügt, werden sie von einer Vielzahl an Schutzrechten umhüllt. Gerade in der doch sehr schnelllebigen Technikbranche spielen Patente eine große Rolle. Um nicht von einem Mitbewerber überrollt zu werden, muss man für sein Unternehmen schon frühzeitig Patente generieren. Selbst oder gerade bei Global Playern wie Google, Amazon oder Apple hat dies einen hohen Stellenwert. Wir können nur gespannt in die Zukunft blicken, welche Geräte noch entwickelt werden, die unser Zuhause so komfortabel wie möglich machen sollen. Eines ist sicher und zwar, dass die sprachgesteuerten Assistenten in Form von Lautsprechern erst der Anfang sind.

Wie denkt ihr darüber? Sind sie wirklich so hilfreich?

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Der PI-Studis Blog ist eine Initiative von Studierenden des Studiengangs Patentingenieurwesen an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.


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