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Biegbar, elastisch, gekrümmt – Curved Displays

von Alexander Röckl
Alexander Röckl

Die ersten Smartphones und Fernseher mit gekrümmten Bildschirmen erobern momentan den Markt. Biegsame Bildschirme in Handys und Fernsehgeräten sind in großen Technikmärkten bereits für jedermann erhältlich.

Samsung präsentierte auf der Consumer Electronics, kurz CES, 2015 ein Fernsehgerät mit gekrümmtem Bildschirm, das sich vom gebogenen Zustand in den starren gewohnten Flatscreen verwandeln lässt.
Zweifler sagen, „es sei nicht zu erwarten, dass künftig alle Smartphones krumm sind – schon gar nicht diejenigen unter fünf Zoll. Ob es sich um mehr als nur eine Modeerscheinung handelt, bleibt abzuwarten“.

Sind gebogene Bildschirme, sogenannte Curved TVs, und Smartphones der Beginn eines neues Trends und lösen flexible Displays die herkömmlichen starren Bildschirme ab oder sind sie nur eine Marketingstrategie der Hersteller? Der Technikmarkt ist dafür bekannt, schnelllebig zu sein und die beliebtesten Hersteller bringen laufend neue Produkte auf den Markt, um sich ihre Position zu sichern.Wer sich nun ein genaueres Bild von dieser Technologie machen möchte, kann sich dieses Video anschauen:  18-inch Flexible OLED Panel

Hinter dem Bildschirm steckt die OLED-Technologie, die im Vergleich zu normalen LED-Displays eine leichtere und flexiblere Bauweise erlaubt, dass von LG auf einem Event in Korea vorgestellt wurde. Darüber hinaus machte die Südkoreanische Technikschmiede ein 55-Zoll Display öffentlich zugänglich. Es wiegt gerade einmal 1,9 kg und misst 0,97 mm Dicke und ist immerhin noch soelastisch, dass es sich gut an gekrümmte Wände anpassen kann.

Bekannteste Hersteller von Produkten mit Technologien aus dem Mikrotrend „flexible Displays“ sind Samsung und LG. Sowohl Samsung als auch LG haben bereits mehrere Smartphonemodelle auf dem Markt. Auch im Bereich der curved TV's sind 2015 bereits mehrere Modelle in Deutschland erhältlich.
Aber nicht nur große und bekannte Unternehmen arbeiten an dieser Technologie. Ein Start-Ups aus Dresden ist die Firma Novaled. Novaled startete 2001 als Ausgründung der TU Dresden und des Fraunhofer Instituts mit drei Mitarbeitern. Im Sommer 2013 übernahm die Firma Samsung 40% des Dresdner High-Tech-Unternehmen Novaled für 260 Millionen Euro.

Flexible Displays werden in den nächsten Jahren bedeutenden Zuwachs auf dem Markt erreichen. Curved Displays in Fernsehgeräten und Smartphones sind nur der erste Schritt. In den nächsten Jahren werden dann sogar einrollbare Displays den Markt erobern. Die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von elastischen Bildschirmen werden die Zukunft der flexiblen Displays sichern. Sie werden nicht nur in verschiedenen technischen Geräten, wie Tablets, TVs,
Smartphones und Smartwatches Verwendung finden, sondern auch Bereiche wie die Werbeindustrie beeinflussen. So gibt es erste Ideen und Produkte mit Anzeigedisplays auf T-Shirts oder Schuhen. Auch die Produktionskosten werden durch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse weiter sinken, weshalb folglich auch die Preise der Produkte mit biegsamen Display fallen würden. Die
Nachfrage wird durch geringere Kosten und verbesserte Leistung der Produkte in den kommenden Jahren steigen. Schon 2024 sollen flexible Displays 15 Prozent des gesamten Display-Marktes umfassen.

Was denkt Ihr über diese neue Techniksparte? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

 

Weiterführende Links:

Quellenangaben:

Samsung präsentierte auf der Consumer Electronics, kurz CES, 2015 ein Fernsehgerät mit gekrümmtem Bildschirm, das sich vom gebogenen Zustand in den starren gewohnten Flatscreen verwandeln lässt.
Zweifler sagen, „es sei nicht zu erwarten, dass künftig alle Smartphones krumm sind – schon gar nicht diejenigen unter fünf Zoll. Ob es sich um mehr als nur eine Modeerscheinung handelt, bleibt abzuwarten“.

Sind gebogene Bildschirme, sogenannte Curved TVs, und Smartphones der Beginn eines neues Trends und lösen flexible Displays die herkömmlichen starren Bildschirme ab oder sind sie nur eine Marketingstrategie der Hersteller? Der Technikmarkt ist dafür bekannt, schnelllebig zu sein und die beliebtesten Hersteller bringen laufend neue Produkte auf den Markt, um sich ihre Position zu sichern.Wer sich nun ein genaueres Bild von dieser Technologie machen möchte, kann sich dieses Video anschauen:  18-inch Flexible OLED Panel

Hinter dem Bildschirm steckt die OLED-Technologie, die im Vergleich zu normalen LED-Displays eine leichtere und flexiblere Bauweise erlaubt, dass von LG auf einem Event in Korea vorgestellt wurde. Darüber hinaus machte die Südkoreanische Technikschmiede ein 55-Zoll Display öffentlich zugänglich. Es wiegt gerade einmal 1,9 kg und misst 0,97 mm Dicke und ist immerhin noch soelastisch, dass es sich gut an gekrümmte Wände anpassen kann.

Bekannteste Hersteller von Produkten mit Technologien aus dem Mikrotrend „flexible Displays“ sind Samsung und LG. Sowohl Samsung als auch LG haben bereits mehrere Smartphonemodelle auf dem Markt. Auch im Bereich der curved TV's sind 2015 bereits mehrere Modelle in Deutschland erhältlich.
Aber nicht nur große und bekannte Unternehmen arbeiten an dieser Technologie. Ein Start-Ups aus Dresden ist die Firma Novaled. Novaled startete 2001 als Ausgründung der TU Dresden und des Fraunhofer Instituts mit drei Mitarbeitern. Im Sommer 2013 übernahm die Firma Samsung 40% des Dresdner High-Tech-Unternehmen Novaled für 260 Millionen Euro.

Flexible Displays werden in den nächsten Jahren bedeutenden Zuwachs auf dem Markt erreichen. Curved Displays in Fernsehgeräten und Smartphones sind nur der erste Schritt. In den nächsten Jahren werden dann sogar einrollbare Displays den Markt erobern. Die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von elastischen Bildschirmen werden die Zukunft der flexiblen Displays sichern. Sie werden nicht nur in verschiedenen technischen Geräten, wie Tablets, TVs,
Smartphones und Smartwatches Verwendung finden, sondern auch Bereiche wie die Werbeindustrie beeinflussen. So gibt es erste Ideen und Produkte mit Anzeigedisplays auf T-Shirts oder Schuhen. Auch die Produktionskosten werden durch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse weiter sinken, weshalb folglich auch die Preise der Produkte mit biegsamen Display fallen würden. Die
Nachfrage wird durch geringere Kosten und verbesserte Leistung der Produkte in den kommenden Jahren steigen. Schon 2024 sollen flexible Displays 15 Prozent des gesamten Display-Marktes umfassen.

Was denkt Ihr über diese neue Techniksparte? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

 

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Der PI-Studis Blog ist eine Initiative von Studierenden des Studiengangs Patentingenieurwesen an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.


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